23. Februar 2016 vk.admin

7 Schritte, wie du dich in dich selbst verliebst!

Ziele2

Spieglein, Spieglein an der Wand …

In einem fernen Königreich lebte eine stolze und selbstverliebte Königin. Jeden Tag betrachtete sie sich stundenlang im Zauberspiegel und befragte ihn, wer nun die Schönste im Land sei. Eines Tages verkündete der Spiegel, dass ihre Stieftochter schöner sei als sie. Nun brach für die alternde Schönheit die Welt zusammen: Sie liebte sich so sehr, dass sie nicht davor zurückschreckte, ihre minderjährige Stieftochter umzubringen. Das arme Mädchen sollte sie mit ihrer Schönheit bloß nicht in den Schatten stellen.

Beide Frauengestalten sind zwei Seiten einer Medaille: Die Königin ist reich, hübsch, hochmutig, jedoch in ihrem Wesen unreif, unsicher, frustriert, außerdem ist sie der gnadenlosen Meinung des Spiegels ausgeliefert. Ihr Minderwertigkeitsgefühl macht sie neidisch, beim ständigen Vergleich mit der Stieftochter drehen sich ihre Gedanken im Kreis, machen sie wütend und rachsüchtig, die innere Unruhe lässt sie nicht los. Glücklich ist sie in ihrer Haut nicht. Wenn dazu noch Schuldgefühle kommen…

Im Gegensatz zu ihr ist Schneewittchen am Anfang selbstlos, sie muss zu sich selbst erst finden. Allein im dunklen Wald gelassen, fühlt sie sich einsam, hilflos, verlassen. Das ängstliche Mädchen geht im Dickicht verloren, muss nach einem Weg suchen, das macht sie stark. Bei den Zwergen erfindet sie sich neu und verliebt sich in dieses liebreizende, liebevolle, liebenswürdige Schneewittchen. Wie ist es ihr gelungen, in der Zwergenhütte ein glückliches und erfülltes Leben im Einklang mit sich selbst zu führen? Sieben Zwerge gaben ihr folgende Ratschläge:

Der erste Zwerg sagte zu ihr: Mag dich, wie du bist!

Mag dich in guten und in schlechten Zeiten so wie du bist mit all deinen Stärken und Schwächen, Liebenswürdigkeiten und Macken, Erfolgen und Misserfolgen. Stell deinen inneren Kritiker ab, denn Kritik ist gut, Verständnis ist dennoch besser! Sei stolz auf dich und auf das, was du bereits erreicht hast. Hänge überall Postkarten oder selbst gemachte Plakate mit erbauenden Sprüchen auf. Ab diesem Moment ist dein Lebensmotto: Ich bin liebenswert! Ich bin intelligent! Ich bin bezaubernd, geistreich, einfallsreich, genial! Niemand ist perfekt? Du schaffst es aber!

Der zweite Zwerg sagte: Dein Erscheinungsbild und deine Ausstrahlung verändern die Welt!

Wer sein Äußeres nicht ehrt, ist des Mitleids nicht wert. Ob du mit deinem Aussehen zufrieden bist, beeinflusst deine eigene Wahrnehmung von dir. Positive oder negative Einstellung findet unbewusst in der Mimik, Gestik und Körperhaltung ihren Ausdruck. Am besten gleich eine rosarote Brille aufsetzen und dich mit verliebten Augen im Spiegel ansehen. Was meinst du? Siehst du wie ein hässliches Entlein oder wie ein Star aus? Präsentiere dich so, als ob die Welt dir gehörte. Ein stillvolles Outfit mit leuchtenden Farben wird deine Stimmung heben und dich mehr denn je verliebter machen.

Der dritte Zwerg sagte: Ohne Sport ist die Gesundheit fort!

Und ohne Gesundheit wird alles zur Leidensquelle. Regelmäßige sportliche Aktivitäten jeglicher Art schütten einen Mix an Stress- und Glückshormonen wie Adrenalin, Serotonin und Dopamin aus, bringen den Kreislauf in Schwung, steigern das allgemeine Wohlbefinden und machen glücklich. Deine Haut wird besser durchblutet, Falten verschwinden wie von Zauberhand, deine Augen strahlen, du bist in Höchstform – leistungsbereit, kreativ, selbstverliebt. Im gesunden Körper lebt eben ein gesunder Geist. Achte darauf, dass du Spaß an der Sportart hast, dann ist es leichter, langfristig am Ball zu bleiben und lebensfroh zu sein.

Zwerg vier meinte: Die menschliche Komödie als „Lachtherapie“!

Das Leben ist an und für sich eine Komödie, darüber kannst du Tränen lachen. Doch Lachen macht auch gesund und lindert Schmerzen. Was zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht? Mit Witzen, Komödien, lustigen Geschichten, Sketchen, Lach-Yoga kannst du deinen Kummer weglachen. Wie wäre es mit der Gründung einer Lachgruppe? Wer viel lacht, hat bessere Laune, ist viel attraktiver, ausgeglichener, stressresistenter und als Folge selbstverliebter.

Der fünfte Zwerg meinte: Verliebtsein will geübt sein!

Lachen und Glück sind ansteckend, Verliebtsein auch. Finde heraus, was dich glücklich macht, denn Glück ist für jeden etwas anderes. Bist du ein Glückspilz, dann richtest du deine Aufmerksamkeit auf freudige Vorfälle, ein Pechvogel konzentriert sich dagegen auf elende Ereignisse. In sich selbst verliebte Personen sind mit sich zufrieden und lebenslustig. Ein Verliebtheitstagebuch zu führen ist dabei hilfreich, damit die wertvollen Momente nicht so schnell in die Vergessenheit geraten. Je öfter du die Eintragungen liest, desto verliebter bist du in dich selbst. Schreib alles rein, was du in deinem Leben schon tolles erreicht hast. „Eigenlob stimmt“, denn nichts ist selbstverständlich. Du kannst Schwimmen? Klasse! Nicht jeder kann das.  Es gibt auch in deinem leben vieles was bewundernswert ist, bleib nur beharrlich, dir fällt vieles dazu ein.

Und dann sagte Zwerg sechs: Carpe diem! (Nutze den Tag!)

Nimm dir Zeit für dich, um schöne Dinge zu genießen: Gehe einkaufen, ins Konzert, ins Kino oder ins Theater, lies ein spannendes Buch, schau dir eine Ausstellung an. Singe, tanze, male, bastle. Mache jeden Moment zum Genuss: Verwöhne dich mit schmackhaften Gerichten, blumigen Weinen, erlesenen Früchten. Meditation, Yoga, Achtsamkeitsübungen oder progressive Muskelentspannung bieten dir Entspannung und die Möglichkeit, eine Reise durch deinen eigenen Körper zu machen und in dich hineinzuhören. Lass Eigenliebe durch dich hindurchströmen, indem du jeden Tag nutzt als wäre es der letzte.

Zum Schluss riet Zwerg sieben: Baue Luftschlösser!

Pipi Langstrumpf singt: „Ich mach‘ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt.“ Von was träumst du? Schiebst du immer Sorgen vor dir her? Oder: Wer sind deine Vorbilder? Warum bist du in diese oder jene Personen verliebt? Du könntest in deiner Fantasie fremde Rollen und Welten erkunden, dein Ich verändern, in eine andere Zeit reisen, Abenteuer erleben und dich in dich verlieben. Stell im Schlosshof eine Bühne auf, führe ein Theaterstück auf, in dem du im Rampenlicht stehst und die Hauptrolle übernimmst. Schreib Drehbücher, dreh einen Film, erfinde neue Rollen für dich, umgib dich mit Helden und Heldinnen, die auch in sich verliebt sind. Du bist sie und sie sind Du.

Komisch? Nein, denn alles ist erlaubt, was gute Gefühle macht. In die negative Richtung machen wir das doch ständig – oder? Also dreh den Stiel herum. Du wirst sehen nach ein paar Mal wirst du dich sehr viel mehr mögen. Probier es aus.

Ende gut, alles gut

Schneewittchen befolgte diese Empfehlungen und ist glücklich in sich verliebt. Aber die Königin ist leider vor Neid umgefallen. Sie trieb wohl keinen Sport, wusste nichts vom Lach-Yoga, hatte keine Fantasie und konnte sich in ihre Traumwelt nicht zurückziehen um dort Freude und Eigenliebe zu finden. Wie schade, dass sie nicht fähig war, sich den Stress vom Herzen zu singen.

Verliebt in dich werden deine Mitmenschen dich viel faszinierender finden: Partner, Kollegen, Verwandte, Freunde. Eigenliebe macht eben attraktiv und öffnet Türen.

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