18. Oktober 2015 vk.admin

Die 3 vernichtenden Denkweisen über Geld

 

 

Es war einmal ein Millionär, der an seinem Pool saß und herzzerreißend weinte.

Er hatte allen Grund dazu. Denn wie du und ich ja wissen –  Geld allein macht ja nicht nicht glücklich! So konnte sich der arme Reiche beispielsweise nicht sicher sein, wer seine echten Freunde waren. Vielleicht mögen mich die anderen nur wegen meines Hab und Guts?, schluchzte er. Dann plötzlich wischte sich der Mann die Tränen aus dem Gesicht und eilte in seine Villa. Von dort aus rief er in seiner Firma an, um die sofortige Entlassung der drei schlechtesten Mitarbeiter zu veranlassen. Dabei kümmerte es ihn nicht ansatzweise, dass diese Mitarbeiter die Alleinernährer ihrer Familie waren.

Den drei Gekündigten stand ab jetzt die Welt der Arbeitslosigkeit und somit ein Leben ohne den Fluch des Geldes offen. Sie hatten das große Glück, sehr schnell herauszufinden, auf welche Freunde sie sich verlassen konnten. Das fing beim Leihen von Geld an und hörte noch lange nicht beim Wühlen in Mülltonnen nach Essensresten auf. In dieser Phase der Krise entwickelten sie ein hochmoralisches Empfinden, das die Ungerechtigkeiten auf dieser Welt anprangerte und sich mehr soziales Engagement von Wohlhabenden wünschte.

Vielleicht kennst du den Anfang dieses Märchens vom Geld schon, denn es hat schon einen ziemlich langen Bart,  ist uralt und wird dennoch gerne und ganz traditionell von einer Generation an die nächste überliefert. Ist dir schon mal aufgefallen, wie viele glauben Menschen bis heute den Irrsinn glauben, dass Reichtum eine dunkle Macht sei, die unser Seele verdüstert und zu einem Leben in trostloser Einsamkeit verdammt? Düster ist es bei den Mensche die das glauben sicher, die Frage ist nur wo! (Uppps, das war frech, oder?)

Aber was ist wirklich dran an diesen negativen Denkweisen über das Geld?

Sind sie letztendlich nichts anderes als Diätkost für unser Sparschwein, sodass es nie fett und kugelrund wird? Ich finde, es ist allerhöchste Zeit, mit den Klischees über Besitztum und Wohlstand einmal gründlich aufzuräumen. Lass uns loslegen!


1. Geld macht falsche Freunde und echte Feinde

Kommen wir nochmal zurück zur Mär vom Millionär. Dieser sitzt also im Moment in seinem Lieblingsrestaurant und studiert aufmerksdam die Speisekarte. Er bestellt teuren Champagner, (diesen ekligen) Kaviar sowie drei sogenannte Freunde, die ihm beim Dinieren Gesellschaft leisten sollen.

Wie es der Zufall will, weist der Oberkellner ausgerechnet die drei Ex-Mitarbeiter des reichen Gastes an dessen Tisch. Diese murren zunächst extrem widerwillig, folgen aber dennoch der Anweisung. Professionell erweisen sie sich als perfekte Unterhalter, beleben das Gespräch, zeigen Interesse an ihrem Gegenüber, bedauern dessen trauriges Schicksal, dass sein Geld viele falsche Freunde anziehe.

Was glaubst du empfindet der Millionär wohl in dieser Situation empfinden?

Er kennt die Gesichter seiner ehemaligen Angestellten nicht, diese dafür seins. Dennoch verhalten sie sich ihm gegenüber zuvorkommend und überschwänglich freundlich.

Freundschaften entstehen aus dem sogenannten Bauchgefühl heraus. Dieses sagt uns, ob wir mit jemandem auf der gleichen Wellenlänge liegen oder nicht. Manchmal irrt man sich und der vermeintliche Freund enttäuscht uns mit seinem Verhalten. Aber wir lernen auch viele Menschen kennen, die uns loyal zur Seite stehen und die wirklich aufrichtig udn einfach nur großartig sind.

Unser Millionär ist kein Dummerchen und erkennt daher auch sehr schnell, dass es die Gesprächspartner an seinem Tisch nicht so richtig ehrlich mit ihm meinen. Also steht er auf, bezahlt und geht. Beim seinem nächsten Besuch in diesem Restaurant verzichtet er auf die drei Gesellen, er verlangt nur nach Speise und Trank.

Unserem Millionör ging also eich Licht auf. Ihm wurde kalr, dass Freundschaften niemals eine Frage des Geldbeutels sein dürfen, sondern eine Frage des Menschseins als soziales Wesen. Was meinst du dazu?


2. Geld macht nicht glücklich

Das Scheinwerferlicht geht an, die Kameras laufen und unser Millionär nimmt an einer Talkshow teil. Als ihn die Moderatorin fragt, ob es stimme, dass Geld nicht glücklich mache, starrt er die junge Damen zunächst ungläubig an. Eine Sekunde später bricht er in schallendes Gelächter aus. Nachdem er schließlich seine Fassung wiedergefunden hat, antwortet er:

„Geld ist nichts anderes als ein Zahlungsmittel. Vor seiner Erfindung tauschten die Menschen Waren gegen Waren. Später zahlten sie mit Naturgeld wie Muscheln und Steinen. Bei manchen Kulturen wanderten Knochen, Zähne oder langes geflochtenes Menschenhaar über die Theke. Geld ist ein Mittel zum Zweck, ein Instrument der Marktwirtschaft, nicht mehr und nicht weniger. Ich persönlich bin froh, dass ich so viel davon besitze, sodass ich mir keine Sorgen machen muss, wie ich meine Rechnungen bezahlen soll. Und abgesehen davon, falls Sie mit Ihrer Frage doch recht hätten:

Ich bin lieber unglücklich und reich als unglücklich und arm.“

Einige Zuschauer buhen und verlassen empört das Studio. Zu diesen zählt das Ehepaar Krause, das sich laut schimpfend unterhält. „Diese reichen Schnösel sind doch alle schrecklich eingebildet!“, wettert die Gattin. „Genau!“, stimmt der Ehemann zu, als beide auf die Straße treten. Auf einmal entdeckt die Dame ein Ein-Cent-Stück auf dem Bürgersteig. Sie bückt sich, hebt es auf und hält es ihrem Angetrauten vor die Augen. „Bringt Glück!“, sagt sie strahlend. „Warum?“, will er wissen. „Sagt man so“, erwidert Frau Krause, die eine halbe Stunde später von einem Handtaschenräuber überwältigt wird.

Diese Geschichte führt dir eines klar  vor Augen:
Es ranken sich viele Mythen um das Thema Geld, die alle einer logischen und überzeugenden Grundlage entbehren. In Wahrheit sind die Scheinchen und Münzen weder gut noch böse. Entscheidend ist vielmehr, wie du damit umgehst. Wenn du es für sinnvolle Dinge investierst und du dir im Rahmen deiner Möglichkeiten etwas Gutes gönnst, bedeutet ein gut gefüttertes Sparschwein dovh nichts anderes als ein sanftes Ruhekissen der Zufriedenheit. Und mal ganz ehrlich: liegt es sich so schlecht, auf einem solchen Kissen?

Geld macht nur dann glücklich, wenn es kommt und wenn es geht. Die Mäuse dagegen, die nicht in Bewegung sind und auf dem Bankkonto oder im Portemonnaie allmählich Rost ansetzen, lösen keinen Freudentaumel aus. Jedenfalls nicht bei mir! Wenn du das anders siehts, ein Kommentar wäre super! 🙂

Viele Menschen erliegen jedoch der Versuchung, sich mehr und mehr mit Luxusgütern umgeben zu wollen. Sie kaufen teure Autos, große Häuser oder eine Yacht. Dabei geht leicht der Überblick über die Finanzen verloren, weshalb manche aus Gedankenlosigkeit über ihre Verhältnisse leben. Aber Schuld an ihrem daraus resultierenden Leid trägt nicht das Geld, sondern Ursache ist, dass ihre Projektplanungen nicht von Rationalität und nüchterner Kalkulation geleitet waren.


3. Geld verdirbt den Charakter

Erinnerst du dich an den Anfang unseres Märchens vom Geld? Als der Millionär plötzlich in seinem emotionalen Ausbruch einen Sinneswandel hatte und drei Mitarbeiter entließ? Vielleicht denkst du nun, dass zumindest der Spruch, dass Geld angeblich den Charakter verdirbt, stimmt. Aber du weißt nicht, was in Wahrheit in dem Kopf des reichen Mannes vorgegangen war:

Da sitze ich armer Tor an meinem schönen Pool und weine wie ein Schlosshund, anstatt mich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern, dachte der Millionär. Seit ein paar Wochen schon stand es um seine Firma sehr schlecht. Ein neuer Konzern, der in unmittelbarer Nähe eröffnet hatte, entpuppte sich als starker Konkurrent, sodass eine Pleite kaum mehr abwendbar schien. Also war der Millionär gezwungen, ein effizienteres Konzept zu entwickeln, um nicht alle Mitarbeiter auf die Straße setzen zu müssen. Opfer dieser veränderten Unternehmensstruktur waren die drei Angestellten, die durch häufige Fehlzeiten und Verspätungen aufgefallen waren.

Somit wird klar, dass dieser Mensch kein Unhold war, sondern verantwortungsbewusst und mit Weitsicht gehandelt hatte. Denn es ist keineswegs richtig, dass Geld den Charakter verdirbt. Genau das Gegenteil ist der Fall, es befördert ihn sogar ans Licht. Oder meinst du, dass ein sozial eingestellter Mensch, der überraschend zu Reichtum gelangt, sich auf einmal in einen skrupellosen Ausbeuter verwandelt? Geld verdirbt als nur bei denen den Charakter, die bereit zuvor einen miesen hatten!


Fazit

Eine negative oder unrealistische Vorstellung vom Geld verhindert zum einen, dass wir eine entspannte Beziehung zu unseren Finanzen aufbauen. Zum anderen hat diese Sichtweise zur Folge, dass wir nicht nach den Regeln unserer eigenen Vernunft handeln. Stattdessen folgen wir Maßstäben, die andere gesetzt haben und die wir meist aufgrund fehlender Erfahrung nicht überprüfen können.

Du möchtest nicht in eine der Geldfallen stolpern, die durch eine falsche Denkweise entsteht?

Das musst du auch nicht, denn ein erfolgsorientiertes Finanzbewusstsein lässt sich erlernen. Wie du Schritt für Schritt das richtige Verhältnis zum Geld aufbauen kannst, erfährst du beispielsweise in der Fachliteratur, in Seminaren oder in Online-Beiträgen.

Voraussetzung für ein besseres Leben in Wohlstand ist, dass du die Fäden des Handelns in die Hand nimmst. Denn nicht das Geld ist verantwortlich für dein Glück, sondern du allein bist es.


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