5. Juni 2013 vk.admin

Die Kraft der Emotionen – So erschaffe ich positive Gefühle!

 

Erfolg, Glück und Gesundheit fängt im Kopf an!

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Das wissen sowohl Spiegel-Redakteure die Leser meines Blogs und die Teilnehmer in meinen Seminaren (IKS Mastertraining & Trainerausbildungen).

Die Kraft unserer Gedanken und Gefühle ist unfassbar mächtig und auch die aller erste Stellschrauben, wenn wir etwas verändern wollen. Genau deswegen wollen wir uns heute unseren Emotionen und Gefühlen widmen und herausfinden, wie wir diese zu unseren Gunsten verändern können – denn wie so vieles im Leben sind auch unsere Emotionen durch zum Beispiel gezieltes Persönlichkeitstraining,  Erfolgscoaching  oder Mentaltraining kinderleicht positiv zu beeinflussen.

Denn man ehrlich, wir Menschen verbinden alles, wirklich ALLES im Leben mit Gefühlen, alles was wir tun wird von unserem Kopf entweder positiv oder negativ abgespeichert und anschließend fühlen wir uns entweder schlecht oder gut. Erfolg hängt mit unseren Gefühlen zusammen, so viel muss klar sein!

Wie entsteht ein Gefühl?

Zu Beginn sollten wir uns erst einmal darüber klar werden wie ein Gefühl überhaupt entsteht und warum wir so fühlen, wie wir fühlen. Dieser Blick hinter die Kulissen ist ganz extrem wichtig für die späteren Übungen, die ich heute zwar nur anreiße aber essentieller Teil zum Beispiel meiner Seminare sind. Dazu ein ganz einfaches Beispiel, das deswegen so gerne verwende, weil einfach alle Emotionen damit verbinden: Das Küssen!

Ich denke ich spreche für uns alle, wenn ich sage, dass Küssen gar nicht mal so schlecht ist und diese einzigartige Situation, wenn ich mit einem mir sympathischen Menschen diesen intimen Moment teile zu den besseren Erfahrungen unseres Lebens gehört. Doch warum empfinden wir diese tollen Gefühle beim Küssen?

Unser Gehirn stellt sich bei allem, was wir machen immer drei Fragen:

  1. Ist das für mich persönlich wichtig?
  2. Wie bewerte ich die Situation?
  3. Wie soll ich mich verhalten?

Die erste Voraussetzung ist beim Küssen definitiv erfüllt. Der Kuss ist uns sehr wichtig und wir konzentrieren und voll und ganz darauf. Keine Ablenkungen, sonst gibt’s vom Schatz eins auf die Nuss. Anschließend bewerten wir die Situation. Dabei passiert etwas Interessantes. Unser Gehirn greift auf seine Gefühlsspeicherbank zurück und merkt ganz schnell: AHA, ein Kuss war in der Vergangenheit immer der absolute Hammer und macht mich auch jetzt wieder glücklich. Das Ergebnis: Unser Gehirn schüttet Endorphine aus und wir fühlen uns prächtig. Wir wissen dann ganz genau, was wir wollen: Immer und immer wieder Küssen, weil wir in unserem Leben immer lieber Freude als Schmerzen empfinden. Ja, um ganz ehrlich zu sein machen wir alles auf dieser Welt – egal ob Arbeiten, Sportreiben, ein Auto kaufen, Musikhören oder Tanzen – nur aus einem einzigen Grund:

Wir wollen glücklich sein!

Natürlich macht nicht alles Spaß und uns nicht alles glücklich. Wir machen schlechte Erfahrungen und unser Gehirn merkt sich das natürlich genau so wie die guten Momente. Daraus entwickeln sich dann über kurz oder lang unsere Lebenserfahrungen, die sich in Meinungen, Regeln, Glaubenssätzen, Überzeugen und Werten bündeln. Du merkst wohl schon worauf das hinausläuft.

Wir müssen lernen auch negative Gefühle positiv zu bewerten und einige unsere Glaubenssätze durch gezieltes Persönlichkeitstraining erneuern.

MERKE:
Lasse dich niemals zum Sklaven deiner Gefühle machen, nutze Sie! Deine Gefühle können zu einer starken und nützlichen Kraft werden!

Deine Ziele sind ab jetzt:

  • Negative Gefühle in positive Gefühle zu verwandeln
  • Positive Gefühle möglichst lange bewahren
  • Die Intensität der positiven Gefühle erhöhen

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So beeinflusst du deine Gefühle!

Du hast es bestimmt schon gemerkt: Es besteht eine sehr enge Verbindung zwischen deinem Blickwinkel auf bestimmte Situationen (Interne Darstellung, Fokus, Bewertung der Informationen) und deinem Zustand, also deinen Emotionen, deiner Physiologie (Körperhaltung, körperlicher Gesamteindruck, Atmung).

Noch einmal, weil es so wichtig ist: Dein Blickwinkel und die Dinge du darin wahrnimmst hängen ganz eng zusammen mit deinen Gefühlen.

Du kennst es ja bestimmt aus deinem eigenen Leben, du setzt dich morgens ins Auto, bist eigentlich ganz gut drauf und dann passiert dir ein kleiner Fehler im Straßenverkehr und du wirst gnadenlos zusammengehupt. Deine Laune ist im Keller und für die nächsten paar Stunden wird deine Körperhaltung nicht gerade aus dem Lehrbuch sein. Natürlich kann deine Laune auch wieder gehoben werden. Wenn dich zum Beispiel ein attraktiver Mann oder eine attraktive Frau anlächelt, gehen deine Schultern automatisch wieder nach oben. Alles eine Sache des Blickwinkels.

Du siehst jetzt hoffentlich wie leicht sich deine Gefühlszustände ändern können und das Beste daran kommt erst noch: Du bist nicht auf andere angewiesen, du kannst deinen emotionalen Zustand selbst beeinflussen. Du kannst die attraktive Frau oder attraktive Mann, der dir wieder warm Glücksgefühle einhaucht selbst sein. Und um das klar zustellen – ich rede hier nicht von Drogen, nein hier ist alles ganz natürlich!

Du besitzt 2 Werkzeuge um deine Gefühle zu beeinflussen:

  1. Deine Physiologie: Dein Gesamteindruck, den du durch deine Körperhaltung, deine Atmung und deine Stimme selbst erzeugst!
  2. Deinen Blickwinkel: Die Bewertung von Sinneseindrücken, deine Einstellung, dein Fokus.

Wie du ja weißt, beeinflussen sich diese beiden Werkzeuge gegenseitig und beeinflussen dadurch auch unseren Zustand.

Was lernen wir nun daraus?

Wir können also wenn wir negative Gefühle haben, wenn wir schlechte gelaunt sind entweder die Betrachtungsweise (Blickwinkel) oder unsere Körperhaltung verändern. Diese 2 Möglichkeiten hast du immer!

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Beeinflusse deine Körperhaltung und so auch deine Gefühle!

Wie wir gerade gelernt haben beeinflusst unsere Körperhaltung unsere Gefühlswelt  – positiv wie negativ. Mit dem Werkzeug der Physiologie halten wir deshalb die Möglichkeit der schnellen Zustandsveränderungen in den Händen. Denn mal ehrlich, wie schnell lässt sich deine Körperhaltung verändern? Eine Sekunde, eine halbe Sekunde?

Immer wenn du merkst wie deine Gefühlswelt und auch deine Körperhaltung ins Schwanken geraten, machst du ab jetzt folgende kleinen Übungen

  • Setze dich ganz aufrecht hin. Verzichte aufs Anlehnen.
  • Atme zehnmal ganz langsam und tief durch.
  • Halte deinen  Kopf erhoben.
  • Schreite aufrecht, stolziere statt zu schlurfen.
  • Recke, strecke und lockere dich.
  • Lächle!

MERKE:
Ändere deine Körpersprache und du änderst dein Leben!

Klingt einfach, ist aber auch so!

Probiere es doch einfach mal aus. Wenn du zum Beispiel extrem frustriert bist, dann lasse dich nicht hängen sondern springe auf, lockere dich, versuche zu grinsen, denke an einen positiven Moment und beeinflusse deine Gefühle. Stelle dir dabei auch die Fragen:

  • Was ist an meinem Problem total verrückt?
  • Was ist komisch daran?
  • Gibt es eine gute Seite?
  • Spielt es in ein paar Jahren wirklich noch eine Rolle?

Du kennst vielleicht noch die Becker-Faust, mit der sich der junge „Bobbele“ immer motiviert hat und sich noch stärker machte. Ob du es glaubst oder nicht, jeder Mensch hat so eine Geste, die für Selbstvertrauen, Stärke, Zuversicht, Kraft und positive Gefühle sorgt. Dieses „Hände in die Luft reißen“,  „laut lachen“,  oder auch „die Faust bilden“ verbindet das Gehirn mit einem positiven Gefühl und deswegen fühlen wir uns danach auch besser. Um deine spezielle „Geste der Freude“ ausfindig zu machen, musst du nur einmal an eine Situation denken, in der du dich unschlagbar gefühlt hast. Wie war dieser perfekte Moment? Und vor allem wie hast du das körperlich ausgedrückt? Bist du in die Luft gesprungen? Hast du laut geschrien? Wie hast du damals geatmet? Wie war deine Körperhaltung?

Wenn du dich also in einen positiven Zustand versetzen willst – der zweifelsohne Grundlage für Erfolg ist – dann benutze dazu deinen Körper. Du wirst schon bald spüren wie sich dein Zustand und dein Blickwinkel automatisch verändern – alles hängt zusammen ALLES!

Beeinflusse deinen Blickwinkel und so auch deine Gefühle!

Wie du ja weißt ist das zweite Werkzeug, das deine Gefühle beeinflusst dein Blickwinkel. Du entscheidest dich in jeder einzelnen Sekunde deines Lebens auf was du deine Augen, deine Gefühle richtest, auf was du dich konzentrierst und gleichzeitig auch wie du das alles bewertest. Und jetzt denke mal daran wie es wäre, wenn du alle deine Reize, jeden einzelnen Reiz deines Lebens in ein positives Gefühl umpolen kannst? Klingt gar nicht schlecht, oder?

Denke mal an eine Situation zurück, in der es dir sehr schlecht ging. Zum Beispiel als du verlassen wurdest. Denke fühle und atme wie damals. Beobachte dich dabei im Spiegel. Kann es sein, dass dein Kopf sich senkt, du schwerfällig atmest, verbissen schaust, deine Mundwinkel und deine Schultern nach unten gezogen werden?

Und jetzt denke an eine schöne Situation, als du zum Beispiel sehr verliebt warst. Spürst du wie du tiefer atmest, sich deine Mundwinkel verändern, dein Kopf sich hebt, deine Schulterblätter wieder wachsen. All das passiert nur, weil du deinen Blickwinkel änderst. Von der einen auf die andere Sekunde. Nutze diese Kraft. Alles im Leben hat zwei Seiten – stehe immer auf der richtigen und  beeinflusse deine Gefühle zu deinen Gunsten!

Wir kommen hier sehr schnell in die Kunst der positiven Gedanken. Also der Annahme, dass traurige Gedanken auch traurige Menschen machen und positive Gedanken von positiven Menschen erdacht werden.

Mir fehlt hier ein bisschen die Zeit und der Platz dir all das noch genauer zu erklären, aber wo ein Wille ist,  ist auch ein Platz (frei).  Besuche eines meiner Seminare oder schmökere noch ein wenig in meinem Blog.

Apropos:
Eine weitere Möglichkeit seine Gefühle positiv zu beeinflussen, die übrigens auch in meinen Seminaren (www.iks-mastertraining.de) nie zu kurz kommt, ist das Ankern. Auch hierzu habe ich ein paar Tipps für dich. Schau doch mal rein!

Und jetzt viel Erfolg mit deinen positiven Gefühlen,

dein Volker Knehr

 

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Kommentar (1)

  1. Eva

    Einen herrlichen Guten Morgen,

    ich habe mir vor einiger Zeit ihren Bericht durchgelesen und war am Anfang sehr skeptisch ob diese simplen Tipps auch wirklich funktionieren. Ich bin begeistert wie einfach sich diese Tipps in Alltag integrieren lassen und wie großartig die Ergebnisse sind.

    Allein die Frage: Spielt diese Problem in ein paar Jahren überhaupt noch eine Rolle? Da durfte ich für mich feststellen, dass fast alle Probleme von heute in einigen Monaten oder Jahren keine Rolle mehr spielen. Mit dieser Frage verändert sich im Handumdrehen sehr viel. Danke für diese tollen Tipps.

    Eva

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