10. Februar 2016 vk.admin

Diese Codes bringen dir die besten Arbeitszeugnis Noten!

Ziele2
Du hast vielleicht schon einmal die Einleitung in einem Brief bekommen „Vielen Dank für Ihre Bewerbung. Nach umfangreicher Prüfung Ihrer Unterlagen müssen wir Ihnen leider mitteilen…“ und hörst an dieser Stelle zu Lesen auf, weil du genau weißt, worum es sich handelt:

die Absage!

Nicht die Erste? Woran kann das liegen? Sind meine Arbeitszeugnis Noten zu schlecht?

Eben diese Arbeitszeugnis Noten sind kein Mythos unter „Personalern“, denn es gibt sie wirklich, die geheime Zeugnissprache. Wie kannst du als Normalsterblicher diese Geheimsprache verstehen, ohne deinem Chef gleich die Pistole auf die Brust zu setzen?

Ganz einfach: Weiterlesen!

Wir werden uns mit den wichtigsten Arbeitszeugnis Formulierungen auseinandersetzen, damit du dein Eigenes analysieren kannst.


Der Aufbau von Arbeitszeugnis Noten:

Sehen wir uns verschiedene Zeugnisse an, lässt sich eine Struktur erkennen:

Als erstes nach der Überschrift wird deine Person benannt und kurz erläutert, in welchem Beruf und Zeitraum du für die Firma tätig warst. Hier folgt eventuell ein Absatz, wo eine kurze Beschreibung der Firma und deren Kundenkreis auftaucht. Dieser kann aber auch entfallen.

Im nächsten Teil wird gewöhnlich kurz auf deine Tätigkeit eingegangen und eine etwas genauere Beschreibung deines Aufgabengebietes gegeben.

So weit, so gut. Im dritten und größten Abschnitt wird in Zeugnissprache dein Verhalten bewertet und es werden Arbeitszeugnis Noten vergeben.

Der vierte Teil kann je nach Situation auch sehr kurz sein und besagt, warum das Arbeitsverhältnis aufgelöst wurde. Abschließend folgt eine Abschiedsklausel. Dieses Arbeitszeugnis Muster trifft eigentlich immer zu.

Unser Ansatz, damit du die „Sprache der Chefs“ besser verstehen lernst, soll der Teil sein, in dem deine Leistung bewertet wird.


Die Arbeitszeugnis Noten eins bis zwei:

„Herr Mustermann bemühte sich stets um die Erfüllung seiner Aufgaben.“

Klingt gut, oder was meinst du? Ist es aber nicht! Herr Mustermann war, aus Sicht des Arbeitgebers, eine totale Null.

Hier die Zeugnissprache für die Arbeitszeugnis Noten:

Für die Note eins werden normalerweise übertriebene Superlative verwendet wie „erfüllte unsere Aufgaben stets zur vollsten Zufriedenheit“ oder „entsprach unseren Erwartungen in allerbestem Maße“. Von dem „vollen“ und dem „besten“ gibt es eigentlich keine Steigerung, diese wird aber hier benutzt, um dich in den Himmel zu heben.

Eine Note zwei hast du, wenn dein Text ähnlich klingt wie Note eins, aber etwas abgeschwächte Formulierungen verwendet werden. Manchmal wird das Schlüsselwort „stets“ verwendet, um sich von Note drei zu distanzieren. Beispiele sind „erfüllte unsere Aufgaben stets zur vollen Zufriedenheit“ und „entsprach unseren Erwartungen stets in bestem Maße“ Wenn diese Formulierungen auftauchen, ist alles in bester Ordnung und dein Chef hat dir gute Arbeitszeugnis Noten vergeben.


Kommen wir zu den Arbeitszeugnis Noten drei und vier:

Note drei. Es wird eine normale Ausdrucksweise mit positivem Grundton verwendet, wie etwa „erfüllte unsere Aufgaben zur vollen Zufriedenheit“ oder „entsprach unseren Erwartungen in hohem Maße“.

Eine vier hast du, wenn mit neutralem Grundton und vor allem sehr sachlich geschrieben wird. Beispiele sind „erfüllte seine Aufgaben“ und „entsprach unseren Erwartungen“. Diese Arbeitszeugnis Noten sind zwar nicht direkt schlecht, aber wer möchte sich schon am Durchschnitt messen?


Jetzt zu den etwas heikleren Arbeitszeugnis Noten fünf und sechs:

Die Note fünf wird meist mit abschwächenden Adjektiven wie „allgemein“ oder „weitestgehend“ markiert. Das kann etwa so aussehen: „erfüllte die Aufgaben weitestgehend zu unserer Zufriedenheit“ oder „entsprach im Allgemeinen unseren Erwartungen“. Er hat also die vereinbarte Leistung nicht gänzlich erbracht.

Eine Sechs hat, wer sich „bemühte“ oder „versuchte“. Der hat es in unserem Fall nicht annährend geschafft. Wenn also auf deinem Zeugnis ein „bemühte sich um gute Ergebnisse“ oder „versuchte, den Anforderungen gerecht zu werden“ auftaucht, dann war dein Chef mit deiner Arbeit gänzlich unzufrieden. Sollte sich eine dieser Arbeitszeugnis Noten zeigen, katapultiert dich das fast mit Sicherheit aus dem Bewerbungsverfahren hinaus. Oder würdest du jemanden einstellen wollen, der Gefahr läuft, einen Wettlauf gegen eine Vogelscheuche zu verlieren?


Weitere gefährliche Arbeitszeugnis Noten Formulierungen:

Hier noch kurz ein paar Sätze, die, anders als die Arbeitszeugnis Noten, auf spezielle negative Eigenschaften hinweisen:

Bezüge auf die „Geselligkeit“ besagen, dass du, auch während der Arbeitszeit, übermäßig Alkohol konsumiert hast.

Der Satz “ Mit seinen Vorgesetzten ist er gut zurechtgekommen“ heißt: du unterwirfst dich gern.

Formulierungen bezogen auf dich als guten „Gesprächspartner“ besagen, dass du umfassende Privatgespräche in der Arbeitszeit geführt hast.

Wenn speziell die „Pünktlichkeit“ gelobt wird, heißt das, du warst nie bereit, Überstunden zu leisten. Es kann auch bedeuten, dass dafür die Arbeitsleistung unzureichend war.

Wenn dein Verhalten so beschrieben wird „gegenüber Kollegen und Vorgesetzten“, dann hast du dich dem Vorgesetzten gegenüber nicht korrekt benommen. Die richtige Reihenfolge ist hier der Schlüssel, der Chef kommt zuerst: „gegenüber Vorgesetzten und Kollegen“.

Andeutungen auf dein „Einfühlungsvermögen“ oder ähnliches weisen darauf hin, dass du sexuelle Kontakte zu Kollegen gesucht hast.

Die letzte Falle kann auch in der Abschiedsklausel lauern, wenn etwa „viel Erfolg beim zukünftigen Arbeitgeber“ gewünscht wird, heißt das: Bei uns hatte er keinen.

Diese ganzen Formulierungen stellen zwar keine Arbeitszeugnis Noten in dem Sinne dar, wirken aber bei einer Bewerbung ebenso vernichtend.


Was tun, wenn derartige Eigenschaften beschrieben werden?

Falsch:
In der Firma wild um sich schlagen! (Auch wenn es in mancher Abteilung nie den Falschen treffen würde)

Richtig:
Als erstes sei dir sicher, dass du den besagten Fehler nicht gemacht hast. Wenn das der Fall ist, sprich deinen Ex-Chef darauf an und verlange, am besten freundlich, die Richtigstellung. Möglicherweise war ihm nur nicht bewusst, dass eine derartige Formulierung existiert.

Im schlimmsten Fall kannst du das auch gerichtlich Einklagen, aber soweit kommt es selten, denn dafür ist den meisten Chef´s die Zeit zu Schade. (die brauchen sie ja zur Schikane der Mitarbeiter, die es bereitwillig mit sich machen lassen) Alternativ kannst du das Zeugnis in der nächsten Bewerbung auch einfach weglassen und, wenn jemand danach fragt, später nachreichen, sobald du dein Richtiges hast.


Fazit: Das Gesamtbild deiner Arbeitszeugnis Noten muss stimmen!

Nicht nur die Arbeitszeugnis Noten zählen, sondern die gesamte Zeugnissprache ist entscheidend. Liest sich dein Zeugnis, als hätte es ein Fünfklässler geschrieben oder tauchen Aussagen darin auf, die den oben Beschriebenen zum Verwechseln ähnlich sehen, dann sprich deinen Chef darauf an. Das Arbeitszeugnis ist deine Visitenkarte für künftige Arbeitgeber. Also sollten doch die Arbeitszeugnis Noten nur das Beste an dir hervorheben, oder?


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