29. Oktober 2012 vk.admin

„Immer im Stress!“ – Diese 3 Tipps helfen beim „Leben entschleunigen“

entschleunigen
„Innere Ruhe, Zufriedenheit, Gesundheit“ – Wollen wir nicht alle diese tollen Eigenschaften in uns tragen? Ganz bestimmt sogar! Nur leider machen wir in unserem Leben genau das Gegenteil: Unruhe, Unzufriedenheit, Hektik, Krankheiten – und warum? Weil unser Leben zu schnell ist.

Mal ganz ehrlich, wer von uns kann schon sagen, dass er sich jeden Tag ruhig und ausgelassen fühlt?

Dass er jeden Tag mit einem Lächeln aufsteht? Viele von uns sitzen fest im Strudel der Hektik, der Unruhe, des Stresses. Unser Leben wird nicht langsamer, es nimmt immer mehr an Fahrt auf. Wir befinden uns auf einer unendlichen, steilen Abfahrt, auf der uns nur eine Lawine stoppen kann! Denn was passiert, dann wenn wir uns zu viel zumuten? Genau, die Lichter gehen irgendwann aus und erst im Krankenhaus wieder an!

Wann sind wir denn so wunderbar gelassen? Wann sind wir und unser Körper ein Herz und eine Seele? Genau, im Urlaub, dann wenn der tägliche Stress weit, weit weg ist, dann wenn wir die Seele baumeln lassen können, dann wenn wir die 5e auch mal gerade sein lassen können.

Du solltest ein großes Ziel haben: Dieser Urlaubsgefühl den ganzen Tag, die ganze Woche, jeden Monat und 365 Tage im Jahr zu haben!

Du schaffst das nicht? Vielleicht könnten dir unsere heutigen 3 Tipps zum „Leben entschleunigen“ dabei behilflich sein!

Mit diesen 3 Tipp lernst du wie du deine Unruhe und deinen Stress mit sehr einfachen Mitteln reduzieren kannst – ohne Tabletten, ohne Nebenwirkungen, ohne Burn-Out!

Doch bevor wir mit den Tipps anfangen, möchte ich erst einmal auf dieses eben genannte „Entschleunigen“ eingehen! Was heißt es wenn ein Leben entschleunigt ist? Im Endeffekt ist das Entschleunigen der gesunde Gegenspieler von Beschleunigen. Und Beschleunigen tut unser Leben jeden Tag, wenn wir merken, dass wir keine Auszeiten mehr haben, dass zu viel von uns erwartet wird, wenn der Stress sich über unserem Kopf zusammenbraut! Früher war das etwas anders. Damals nahm kein durchschnittliches Leben so rasant an Fahrt auf. Die Welt ist aber schneller geworden – wir sind rund um die Uhr erreichbar, freie Wochenenden kennen wir nur noch aus alten Filmen und auf der Arbeit hat nur der Schnelle, Fleißige Erfolg. Kurz um, unsere Welt ist eine extrem beschleunigte. Damit wir uns vor lauter Geschwindigkeit nicht überschlagen, müssen wir Wege finden, mit denen wir uns entschleunigen, müssen lernen wie wir unser Leben langsamer machen, wie wir ihm Atempausen gönnen – keine Sorge Möglichkeiten dazu hat jeder Menschen mehr als genug. Ich werde es dir beweisen!

„Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“

– Johann Wolfgang v. Goethe


Tipp 1 zum Entschleunigen: Nutze deine Wartezeit optimal!

Stelle dir folgende Situation vor. Du fährst mit dem Auto von der Arbeit heim und bist schon extrem spät dran, da dein Chef dir nach Feierabend noch das Ohr abgekaut hat. Dummerweise bist du schon in einer halben Stunde zum Essen mit deinem Partner oder deiner Partnerin verabredet. Es ist euer Hochzeitstag und du willst Zuhause noch duschen und dich fein machen. Plötzlich das unvermeidbare: Ein Stau. Doch anstatt dich fürchterlich darüber aufzuregen, den Standstreifen zu benutzen oder genervt die Spur hin und her zu wechseln, kannst du dein Leben für ein paar Minuten entschleunigen. Genau wie dein Auto es dir vormacht!

Nutze deine Wartezeit, du kannst die Situation sowieso nicht verändern! Man kann durch Ärger und Stress überhaupt nichts verbessern. Nehme die Situation hin wie sie ist und nutze sie zu deinem Vorteil.

Sage dir innerlich die Worte: „Ich schaffe das trotzdem noch, mein Schatz wird auf mich warten, dann verschiebt sich alles eben etwas nach hinten! Alles wird gut!“ Und dann versuche deine Hände ganz bewusst wahr zu nehmen. Fühle sie auf dem Lenkrad liegen, und spüre wie sie wohlig warm sind. Gehe dann zu jedem Körperteil. Nehme es ganz bewusst wahr und spüre ihm nach! Du wirst merken in Nullkommanichts bist du aus dem Stau und den wütenden Gedanken raus! Dein Leben ist stressig genug. Mach es nicht noch schlimmer!

Natürlich klappen diese Entschleunigungs-Übungen auch in anderen Situationen. Stell dir vor du stehst an einer ewig langen Schlange im Supermarkt. Natürlich entscheidest du dich für die falsche Kasse und die alte Frau vor dir zieht jeden Cent einzeln aus dem Portemonnaie. Auch in dieser Situation bringt es überhaupt nichts sich aufzuregen und an das Date in 10 Minuten zu denken. Mache deswegen immer wenn du dabei bist dich aufzuregen, oder du unsinnigerweiße warten musst, diese kleinen Meditationsübungen. Und du wirst merken, danach bist du entschleunigt und fühlst dich viel, viel besser!


Tipp 2  zum Entschleunigen: Plane Verspätungen ein!

Wann fühlen wir uns am aller gestressten? Genau, unter Zeitdruck, dann wenn wir Gefahr laufen einen Termin, ein Treffen oder egal was auch immer nicht pünktlich zu erreichen. In diesen Momenten werden wir Menschen ganz schön unsympathisch. Ich spreche da aus Erfahrung. =)

Wir werden es sowieso niemals schaffen ein Leben zu führen, in dem es keine Verspätungen gegen wird. Wir werden immer wieder in diese Situationen kommen, da wäre es doch doof, wenn wir uns jedes mal deswegen stressen lassen und zu Furien werden. Das macht krank und unsympathisch, glaube mir. Doch es gibt ein einfaches Mittel dagegen: Verspätungen einplanen!

Stelle dir vor, du hast am Abend um 19 Uhr einen Termin. Plane deshalb schon am Morgen, in dem Moment, in dem du dein Haus verlässt, wann du genau losfahren musst, um am Abend pünktlich zu sein. Erstelle einen Plan, der alle deine täglichen Tätigkeiten umfasst und schreibe hinter jeden Punkt eine Uhrzeit. Der Trick dabei: Erstelle deinen Plan, so dass jeder Punkt 15 Minuten früher beginnt. Also anstatt Termin um 19 Uhr, Termin um 18:45 Uhr.  Das gute daran: Du verschaffst dir ein Zeitpolster und unangenehme Zwischenfälle, wie ein Stau, verspätete Bahnen oder eine Schlange machen dir dann nichts mehr aus. Und wenn der Zeiger dich dann doch irgendwann einholt hat, hast du ja immer noch einen Notfallplan in der Hinterhand. Denke einfach an deinen ersten Tipp, lächle und nutze deine Zeit sinnvoll!


Tipp 3  zum Entschleunigen: Ziehe die Notbremse!

Jeder kennt diese Situationen, in denen uns Stress, Termindruck und Prüfungsängste den Hals zuschnüren und uns zu einem völlig hektischen Frack werden lassen.  Unser Körper wehrt sich gegen diese unangenehmem Gefühle, er will so nicht arbeiten und quittiert den Stress, den wir ihm machen mit Schmerzen. Und was machen wir Menschen? Wir hören nicht auf ihn! Wir machen alles nur noch schlimmer. Ist völlig klar, dass er da irgendwann keine Lust mehr drauf hat! So weit muss es aber nicht kommen. Es gibt eine sehr wirkungsvolle Atemübung, die wieder Ruhe einkehren lassen und deinen Körper entschleunigen.

Öffne, wenn es möglich ist, ein Fenster und atme die frische, klare Luft konzentriert und tief ein. Stelle dir dabei vor, wie die Luft deinen gesamten Körper ausfüllt und mit frischer Energie versorgt. Denke dabei: „Ich fühle mich innerlich ruhig und gelassen.“ Auch wenn dies im Augenblick noch nicht zutrifft, versuchst du deine Gedanken dabei immer wieder auf den Zustand der Gelassenheit zu fokussieren.

Atme dann langsam und tief aus. Zähle dabei bis 10 oder mache einen langen ausgedehnten F-Ton!

Warte nach dem Ausatmen 1–2 Sekunden, bevor du wieder frische Luft einatmest.

Wiederhole diese Übung so lange, bis du dich besser fühlst und dein Körper und deine Gedanken entschleunigt sind!

Und jetzt wünsche ich dir, viel Spaß beim ruhiger und gelassener werden – dein Körper wird es dir danken! Viel Erfolg!


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