26. Februar 2012 vk.admin

Gesund und Topfit – Das große Fitness-ABC

Gesund und Topfit
Der Winter neigt sich langsam aber sicher seinem warmen Ende zu, höchste Zeit also die feiertagsgeschwängerten Fettpolster endgültig zu Schnee von gestern zu machen. Wir haben deshalb in den weiten Tiefen der Sport- und Bewegungswelt geforscht und daraus die Crème de la Crème für einen gesunden Körper und Geist herausgefiltert. Das gehaltvolle Konzentrat gibt es jetzt frei Haus in unserem großen Fitness-ABC. Und das Beste, da die Fitnesswelt voll von bunten fremdsprachigen Begriffen ist, kann die Englischnachhilfe gleich mitgebucht werden.


A wie Aquafitness – Wasserratten aufgepasst!

Wer im Lateinunterricht aufgepasst hat weiß, Aqua heißt Wasser. Bei der Aquafitness dreht sich also alles um das bewegungsfreudige Training im Nassen. Verschiedenste Trainingsmethoden sind in den letzten Jahren aus dem chlorreichen Boden geschossen:

Aquatonning, Aquapower, Aquagym – All diese Übungen sind vor allem eines: Gelenkschonend.

Wo die Gelenke beim Joggen und Radfahren schnell an ihre krachenden Grenzen stoßen, geht im Wasser alles gesünder von Hand, Fuß und Wirbelsäule. Der natürliche Widerstand des Wassers wird als Gegengewicht benutzt und mit Hanteln oder Nudeln bearbeitet.

Aquafitness bietet also vor allem den sportlich Eingerosteten und älteren Menschen eine tolle Möglichkeit den Weg zurück in die Fitness zu schaffen, da die Muskel durch die fehlende Schwerkraft im Wasser zwar permanent unter Anspannung stehen, der Sportler das aber gar nicht merkt.


B wie BBP – Der Klassiker nicht nur für Hausfrauen!

BBP ist die Abkürzung für das körperformende Trainingsprogramm Bauch, Beine, Po. Leicht zu erlernende Übungen die die drei Problemzonen stärken und abspecken. Erfreut sich vor allem bei Hausfrauen größter Beliebtheit – aber auch Männer gefallen sich mit dem strammen Dreigestirn.


C wie Capoeira, Chin-Ups, Core, Cool Down, Crunch – Die 5 strammen “C’s“

Capoeira: – Das exotische Trend-Feuerwerk
Das ist der Kampfsport Brasiliens. Fließende Kick- und Armtechniken werden mit akrobatischen und tänzerischen Elementen auf brasilianische Klänge vereint. Einfach mal im Fitnessstudio deiner Wahl nachfragen und tänzerisch Fit werden.

Chin-Ups: Hinter diesem englischen Begriff versteckt sich nichts anderes als die klassischen Klimmzüge. Egal ob auf Englisch oder Deutsch, Klimmzüge an der Stange sind absolute Wunderwerkzeuge für den Oberkörper.

Core: Dieser Fitnesstrend konzentriert sich auf die Körpermitte als Zentrum der Bewegung. Hier werden vor allem die tiefliegenden Muskeln des Bauches, des Rückens und Beckenbodens gefordert und trainiert.

Cool Down: Die liebste Trainingsphase der Hobbysportler – aktive Erholung nach einer Belastung.

Crunch: Das Wundermittel gegen des Waschbärbauch: Der Oberkörper wird aus liegender Position Rücken und fixiertem Becken gehoben.


D wie Dynamik-Jump – Spring und Tanz!

Diese Übung kombiniert die Förderung von Kraft und Ausdauer in einem musikalisch untermalten Ganzkörpertraining.


E wie Entspannung – In der Ruhe liegt die Kraft!

Auch Entspannen will gelernt sein. Denn das besteht nicht nur aus Beine hochlegen und abschalten. Werfe doch mal einen Blick auf unsere 10 besten Entspannungsübungen.


F wie Fatburner und Flexibar – „Fetter Stab“

Fatburner: Weg mit den unnötigen Fettreserven. Dieses spezielle Herz-Kreislauftraining lässt die Körperfettreserven schmelzen. Um eine optimale Fettverbrennung zu garantieren, sollte die Pulsfrequenz bei 60 bis 70 % der Höchstleistung liegen. Also nicht Übertreiben und das Herz an der kurzen Leine lassen.

Flexibar: Das Powerding wird auch Schwingstab oder Staby genannt. Mit diesem etwa 1,2 Meter langen, flexiblen Stab mit zwei Gewichten am Ende und gepolsterten Griff in der Mitte lassen sich durch hin- und herschwingen ganz einfach Muskel aufbauen.


G wie Grundlagenausdauer – Immer weiter machen!

Grundlagenausdauertraining ist gesund. Hier wird nicht auf Teufel komm raus gesprintet und auch die Intensität bewegt sich im niedrigen Bereich. Als Grundlagenausdauer wird also das Ausdauertraining im gesundheitsorientierten Sport bezeichnet. Das Ausdauertraining wird dabei übrigens in verschiedene Bereiche geteilt. Im unteren Bereich des Ausdauertrainings in dem das Training mit geringer Intensität betrieben wird, erfolgt die Energiebereitstellung ausschließlich unter ausreichend Sauerstoffzufuhr. Die Energie wird dabei vorwiegend aus den unbeliebten Fettdepots des Körpers verbraucht und dient dazu, sportliche Belastungen leichter überwinden zu können.


H wie Hot Iron – Heißes Eisen im Feuer!

Kraftakt im Team! Das Besondere an dem dynamischen und schweißtreibenden Langhantel-Power-Workout ist das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe.


I wie Indoor Cycling – Strampel dich fit!

Fahrradfahren muss nicht nur an der frischen Luft praktiziert werden. Auch drinnen kann man sich abstrampeln – zu Musik und in der der Gruppe. Denn darum geht es beim Indoor Cycling. Die Fahrräder heißen dann übrigens Spinbikes. Positive Auswirkungen sind übrigens eine verbesserte Ausdauerleistungsfähigkeit, ein aktivierter Stoffwechsel und eine starke(Unterkörper-)Muskulatur.


J wie Jogging – der Klassiker unter- den Ausdauergeschichten!

Was gibt es schöneres als in der Natur seinen Bewegungstrieben nachzugehen und den Körper durch Beinkraft voranzutreiben. Joggen kann jeder – und sollte auch jeder.


K wie Kranking – Auf den Arm genommen!

Nein, das ist keine neue, verrückte Tanzform aus den USA. Kranking ist der Fitnesstrend des Jahres. Man trainiert dabei mit Fahrrädern, die einzig und allein durch die Kraft der Arme bewegt werden. Kranking verspricht ein schönes, schonendes Ausdauer und Muskeltraining


L wie Langzeitausdauer – Langsam aber sicher!

Langzeitausdauer macht dann Sinn, wenn man seine Fettreserven angreifen will. Wer länger als 60 Minuten Ausdauersport treibt, dabei aber nur 60% Tempo macht, geht es den Fettpolstern an den Kragen.


M wie Muskelkater – Den Schmerz spüren.

Deine Lieblingsschmusekatze lässt dich deine Anstrengungen spüren. Aber Vorsicht wenn er mal wieder in deinen Muskel schnurrt, hast du es übertrieben und solltest einen Tag Pause machen. Sonst wird der Muskel überreizt und blockiert.


N wie Nordic Walking – Mit Stock und Stab!

Wer gerne Wandert und dabei das Tempo verschärfen will ist mit der nordischen Variante des Walkens bestens bedient. Mit Stock und Stab geht es über Stein und Feld. Einfach mal ausprobieren. Am Besten in der gemütlichen Gruppe unter anleitender Hand.


O wie Oh wie schade.


P wie Powerplate, Push-Ups, Pyramidentraining – Drei Mal Power!

Powerplate: Auf dieser vibrierenden Platte werden Muskelreflexe in sämtlichen Körperzonen ausgelöst. Er einmal in Schwung gebracht wird der ganze Körper gestärkt, gestrafft und von Fettpolstern befreit. Ob das funktioniert? Ein Versuch ist es wert!

Push-Ups: Die englische Variante der deutschen Liegestütze. Für viele immer noch die beste Krafttrainingsmethode.

Pyramidentraining: Training an einem Gerät mit mehreren Sätzen, wobei  man von Satz zu Satz das Gewicht erhöht und im gleichen Zug die Wiederholungen herabsetzt.


Q wie Qigong – Der fließende Weg!

Qi steht für Lebensenergie, Gong für wiederhole Übungen. Kurz: Bewegungen, die äußerst langsam und fließend durchgeführt werden und dir somit Lebensenergie zurück geben.


R wie Regeneration – Mach mal Halblang!

Zur Abwechslung mal ganz korrekt und im Ärzteslang: Unter Regeneration werden Prozesse verstanden, die zur Wiederherstellung des physiologischen Gleichgewichts beitragen. Durch eine vorausgehende Belastung, z.B. eine Trainingseinheit, bei der die Energiespeicher in der Muskulatur geleert werden, wird der Organismus aus dem Gleichgewicht gebracht. In der anschließenden Ruhephase werden die Energiespeicher wieder aufgefüllt und sie regenerieren sich. Der Körper hat in der Regenerationsphase die Möglichkeit, sich an den Belastungsreiz anzupassen.


S wie Streching – Dehn dich warm!

Ein schönes neu-deutsches Wort für das gute alte Dehnen. Gehört vor jedem intensiven Training dazu und sorgt dafür, dass die Muskeln schön lang und gestreckt bleiben.


T wie Therarobics – mehr als Bändertanz!

Du hast vielleicht schon von den bunten Thera-Bändern gehört. Das sind die elastischen Dinger mit denen dich dein Krankengymnast zur Weißglut bringt. Therarobics ist also ein Bewegungskonzept bei dem durch eben diese Teufelsbänder Therabänder optimaler Trainingswiderstand geboten wird. Die Bänder werden dann auf spezifische Weise mit den Händen und Füßen verbunden und bearbeiten so auch deine entlegensten Muskelgruppen.


U wie ultra-schade,

dass es keine schöne Fitnessübung mit diesem Anfangsbuchstaben gibt. (Oder mir eben keine Einfällt, Vorschläge an info@knehr-seminare.de oder in die Kommentare)


V wie Vario Roll – Massagebank mal anders!

Vario Roll ist ein tolles Rollenmassagegerät, dass die Durchblutung fördert und den Stoffwechsel aktiviert. Natürlicher Lebensraum: Das Fitnessstudio von nebenan.


W wie Workout – Es muss nicht immer Englisch sein…

… denn Workout heißt nichts anderes wie Sporttreiben. Ja, ich weiß, in Deutschland wirkt das „Ausarbeiten“ als Kraftausdauerübungen in einer Aerobicstunde,

Woyo: Ach ja und noch was mi W. Wem ein hartes Workout zu anstrengend und ein Yoga-Kurs zu lahm ist, der sollte Woyo probieren. Die Mischung aus Fitness und Yoga kräftigt die Muskulatur, verbessert die Haltung und entspannt den Körper und Geist.


X wie Xylophon – oder fällt dir was Besseres ein?

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Y wie Yoga – Die Macht ist mit dir!

Beim Stichwort Yoga fällt den meisten sicher gleich das Bild eines halbnackten Greises ein, der seine Beine hinter dem Kopf verknotet. Doch das wäre nun wirklich zu stereotypisch gedacht. Denn die indische Kunst der Gelassenheit kann viel mehr.

Das Ziel ist es den Körper und den Geist zu vereinen und dadurch zur tiefen inneren Ruhe zu finden. Gefallen gefunden? Na dann nichts wie los auf die Matte und ein Yoga Buch zulegen.


Z wie Zumba – Fitte Tanzgesellschaft!

Salsa, Samba, Cumbia, Calypso und Reggea ton tanzen lässt überflüssige Pfunde schmelzen und macht saumäßig Spaß. Jedenfalls den Tanzfans und solchen, die es werden wollen.

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