17. März 2014 vk.admin

Motivation – gesucht und gefunden!

MotivatMotivation-Selbstmotivation-2ion oder Selbstmotivation ist kein Selbstläufer, aber wenn es erst mal läuft, dann läuft’s! – Volker Knehr

„Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär mein Vater Millionär“ – und nicht nur der, sondern auch ich und du und mein Hund. Naja gut, der vielleicht nicht, aber alle anderen haben die Chance auf den ganz großen Erfolg. Was die meisten Menschen davon abhält? Klar, das Wörtchen Wenn. Wenn ich nur mehr Zeit hätte. Wenn ich nur besser wäre. Und vor allem wenn ich nur mehr Motivation hätte. Aha, da liegt also der Hund begraben.

Wir alle suchen Motivation. Motivation ist gemeint, wenn wir Sätze mit „Wäre“ oder „Wenn“ anfangen. Motivation ist Triebfeder des Erfolgs. Nicht Talent ist entscheidend, entscheidend ist Motivation, Disziplin und Durchhaltevermögen. Und  weil ich gerade schon davon rede, und es sich so gut anbietet  kann ich dir heute eigentlich ein bisschen Nachhilfe in der Kunst der Motivation geben.


Motivation -wie der Rückenwind auf dem Fahrrad!

Definition von Motivation gefällig? Bitte! Motivation ist der Rückenwind auf dem Fahrrad. Motivation ist der erste Schubs auf der Schaukel. Motivation ist das Anschieben eines Autos, bei dem der Anlasser streikt. Motivation ist der Grund warum sich die Spreu vom Weizen trennt. Motivation heißt sich selbst zu Motiveren. Motivation ist ein positives, starkes Gefühl.  Motivation heißt nichts anderes als Feuer zu fangen ohne auszubrennen. Motivation spürt man immer dann, wenn man sich wohl fühlt, wenn alles passt, wenn man in seinem Element ist, doch diesen Zustand über längere Zeit aufrecht zu halten ist nicht nur ziemlich schwer, sondern auch unfassbar kräftezehrend – außer man hat ein paar Motivation-Tricks auf Lager. Um genau diese Tricks zur Steigerung der Motivation soll es heute gehen, denn man ehrlich, es gibt nichts Schlimmeres als Motivationslöcher, die dich lähmen und schlussendlich in die totale Leere schmeißen.


Motivation – wie kommt’s?

Eine Frage, die ich mir beim Thema „Suche nach Motivation“ immer wieder stelle, lautet: Wann sind wir motiviert und wann nicht? Ohne sich diese Frage zu beantworten, wird man immer nur in den Startlöchern sitzen bleiben. Aus genau diesem Grund möchte ich dieser Frage heute mal auf den Grund gehen.

Dr. Eckhardt von Hirschausen erzählte in einem seiner Programme  (auf extrem lustige Weise) von einem ganz besonderen Tierchen. Es erinnert an  die entscheidende Fähigkeit namens Motivation, die einem erfolgreichen Menschen so erfolgreich macht. Das Tierchen erinnerte daran, warum diese Motivation in bestimmten Momenten ganz von alleine auftaucht und warum sie so oft nichts von sich sehen lässt.

Das Tierchen war ein Pinguin und ich möchte, dass du jetzt an eben dieses Motivations-Tierchen denkst. Was fällt dir ein? Vielleicht klein, süß, tollpatschig? Aber eigentlich ein langweiliges Tier, oder? Er kann immer nur Smoking tragen. Die Flügel sind zu klein um zu fliegen. Die Beine sind zu ungelenk um schnell zu sein.  Und die Knie? Wo sind eigentlich die Knie? Hat der liebe Gott die Knie vergessen? Man könnte denken: Pinguine sind klare Fehlkonstruktionen.

Aber stell dir vor, du bist mit Taucherbrille bewaffnet unter Wasser und ein Pinguin springt ins kalte Nass. Ich garantiere dir: Die Show, die der kleine Frackträger dann abliefert ist atemberaubend. Nichts ist dann mehr war von seiner Unbeweglichkeit zu sehen. Ein Pinguin ist im Wasser zehnmal windschnittiger als ein Porsche auf Land! Ja, du wirst deine Meinung ändern: Pinguine sind eben nur an Land schwerfällig, aber hervorragend dazu geeignet im Wasser zu schwimmen, zu jagen, zu spielen. Sie sind besser als alles, was Menschen jemals gebaut haben. Die Fehlkonstruktion wird im Wasser zum Überflieger!

Klar fragst du dich jetzt: Was soll uns diese Geschichte jetzt über Motivation und das Leben sagen? Ganz einfach.  Sie zeigen uns wie wichtig unser Umfeld ist. Und, dass das, was man gut kann, das was uns motiviert, nur im richtigen Umfeld zum Tragen, zum Vorschein und zum Strahlen kommt. Jeder hat Schwächen und jeder hat Stärken. Das Komische daran ist, dass wenn man seine Schwächen verbessern will, das Ergebnis immer nur Mittelmaß ist. Das ist so. Wenn man aber seine Stärken stärkt, wird man einzigartig. Es bringt nichts immer zu sagen:  „Ich wäre gerne so wie die anderen“. Mal ehrlich: „Andere gibt es doch schon?! Viel sinnvoller, als sich  zu ändern und anzupassen, ist, das Umfeld zu wechseln. Dieses Gefühl, wenn alles passt, ist der größte Faktor für Motivation.

Kann ein Pinguin ein guter Läufer werden? Nein! Kann er durch Therapie und Selbsterfahrung in diesem Leben ein Hund werden? Nein!  Sich um seine Stärken zu kümmern, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Intelligenz. Frage dich immer: Was willst du? Was macht dir Freude? Wann geht dein Herz auf? Wann haben andere mit dir Freude? Was ist dein Beitrag?  Bist du ein Pinguin, stehst aber seit Jahren in der Wüste? Na dann ab ans Meer.  Alles, was es braucht, sind kleine Schritte in die Richtung deines Elements. Finde dein Wasser. Und dann heißt es: Spring und schwimm! Dann weißt du, wie es ist, in deinem Element zu sein.

Genau das bedeutet Motivation für mich. Sein ganz eigenes Element zu finden und darin aufzugehen. Ich weiß, wie schwer das ist, aber ganz ehrlich, deine Zeit ist begrenzt und deine Talente auch. Wie gesagt aus einem Pinguin wird keine Giraffe. Finde heraus worin du herausragst und dann mache genau das. Das ist der erste Tipp, den ich dir heute geben will.

Motivation fühlen wir also immer dann, wenn wir merken, dass wir uns wohl fühlen und wir etwas Sinnvolles tun. Das kennst du ja bestimmt aus deinen eigenen Erfahrungen. Motivation kommt immer dann auf, wenn du in deinem Element bist. Wenn du auf dem Fußballplatz stehst, wenn ein Problem dich positiv herausfordert, wenn du Spaß hast. Motivation ist aber gerade was unsere Arbeit angeht Mangelware, das weiß ich und ich weiß auch, dass nicht jeder Mensch in seinem Element ist. Was tun?

Du hast ja gemerkt, dass Motivation was mit Gefühlen und Gefühlszuständen zu tun hat. Und wenn wir diese positiven Gefühle nicht von alleine produzieren, dann muss man eben ein wenig nachhelfen. Ich will dir nun einige Tipps geben, wie du deine Motivation in der Arbeit steigern kannst, ohne sofort den Job oder den Kopf zu verlieren. Behalte aber immer im Hinterkopf. Motivation ist dann am stärksten, wenn du in deinem Element bist.


Motivation im Job – diese Tipps machen’s möglich

Motivation: Tipp 1

Ein Trick, der immer wieder Wunder wirkt, ist sich vorzustellen wie ein Leben ohne Job, ohne Aufgabe, ohne Geld, ohne Arbeitskollegen wäre. Stelle es dir mal ganz deutlich vor und denke nicht nur an die ersten Wochen, sondern an die ganze viele Zeit, in der du keine Aufgaben mehr hast. Wie wäre das? Ich denke die Antwort kennst du, oder? Einsam, langweilig, nutzlos. Wir Menschen brauchen Aufgaben, sollten uns diese um den Verstand bringen, müssen wir uns Neue suchen. So einfach ist das!

Motivation: Tipp 2

Außerdem kannst du dir vorstellen, dass du für die nächsten zwei Monate eine Vertretung für deinen Job finden musst. Natürlich musst du der Vertretung deine Tätigkeiten schmackhaft machen. Welche Vorteile würdest du herausheben? Jetzt wird es spannend, wenn dir gar nichts einfällt, wenn wirklich alles total mies ist und du überhaupt nicht in deinem Element bist, dann ist Umdenken angesagt, denn dann bringt auch der größte Motivation-Guru nichts mehr.

Motivation: Tipp 3

Wie gesagt Menschen brauchen Aufgaben und die erreichst du eben am besten, wenn du dir attraktive Ziele setzt. Sowohl kurz- als auch langfristige. Nicht nur beruflich, auch privat. Beispiele für kurzfristige Ziele: Ich bin kerngesund und fühle mich fit!

Motivation: Tipp 4
Ein Tipp, der mir immer wieder einen Motivations-Schub gibt, ist das Visualisieren. Du weißt ja unser Hirn kann nicht zwischen real erlebten und gedachten Erfahrungen unterscheiden. Stelle dir deshalb vor, wie das sein wird, wenn du deine Ziele erreicht hast. Nutze genau dieses Gefühl wenn du deine Abreit beginnst. Vielleicht findest du ja ein Bild oder ein Musikstück, das du mit diesem Gefühl verbindest und deine Motivation steigert.

Motivation: Tipp 5

Mein letzter Tipp, den ich dir heute mitgeben will, hat mit dem Belohnen zu tun. Belohne dich für erfüllte Aufgaben. Sage dir „Wenn ich diese zehn Akten bearbeitet habe, kaufe ich mir die CD, die ich mir schon lange wünsche.“ Oder „Wenn ich diesen Kurs erfolgreich abgeschlossen habe, belohne ich mich mit einem Wellness-Wochenende.“ Mache dir eine Liste mit Belohnungen und den zu erledigenden Arbeiten. Aber Vorsicht: Sei ehrlich. Belohne dich nur, wenn du die Aufgabe auch wirklich erledigt hast.

So, das letzte, was ich dir heute noch mit auf den Weg geben will, ist: Finde dein Element, mache das worin du Weltklasse bist und deine Motivation kommt von ganz alleine. Wenn das im Job nicht geht, dann installiere dein Element in deinem Privatleben. Der Pinguin kann auch nicht die ganze Zeit im Wasser tollen. Aber sobald er die Möglichkeit hat, ergreift er sie!


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Kommentare (4)

  1. Sabine Sonntag

    Das sind wirklich wertvolle Impulse und Denkanstöße, die hier zusammengefasst und aufgeführt sind, finde ich. Spätestens beim Lesen fällt der „Groschen“. (Ok, inzwischen fällt wohl der Cent ;)) Danke!

  2. Helga

    Diese Tipps und Ratschläge helfen mir immer wieder, dass es
    mir besser geht. Sie sind leicht anzuwenden und wirken.
    Vielen Dank

  3. Juta

    Deine Tipps haben mich so richtig Motiviert. Ich gehe den Tag jetzt voller Tatendrang an:-)
    Vielen Dank

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