3. Februar 2014 vk.admin

Stress: Diese Tipps versprechen Besserung!

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„Stress ist, wenn man schreiend aufwacht und bemerkt, dass man noch gar nicht eingeschlafen war“ 
– Willy Meurer (Publizist)

Stress macht mich fertig. Es soll ja Menschen geben, die nur unter Stress ihre Höchstleitungen bringen können. Bei mir klappt bei mir überhaupt nicht -und bei den gestressten Stressarbeitern auf Dauer übrigens noch weniger (ich sage nur leise Burnout). Unter dem Einfluss von negativem Stress quittiert mein Körper den Dienst.

Er sagt, „so nicht mein Guter, so habe ich keine Lust.“ Zu viel Stress bedeutet für mich, nicht richtig zu funktionieren. Der Stress im Job, der Stress daheim, der Stress im Urlaub – Emotionaler Stress, Physischer Stress, überall wartet er auf mich und bringt mich immer mal wieder um den Verstand.

Stress macht auf Dauer krank.

Und wahrscheinlich, bin ich nicht der einzige, der ein trauriges Lied vom Stress und seinen Wirkungen singen kann. Ich habe gelernt, dass ich unter Stress nicht recht funktioniere. Es gab nur eine Lösung: Den Stress klein halten und den Körper damit schonen. Weil ich weiß, wie schwer das in unserer heutigen Zeit sein kann und weil ich  auch weiß, wie schwer sich Stresssituationen auflösen, will ich mich heute mal ausgiebiger mit dem Thema Stress beschäftigen und dir meine Lieblingstipps gegen die lästigen Stressattacken zu zeigen.

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Stress – Was ist das?

Stress zu definieren ist ganz sicher nicht so einfach. Stress kann in völlig verschiedenen Situationen auftauchen und völlig verschiedene Ausprägungen haben. Man denke nur an Stress am Arbeitsplatz, Stress in der Beziehung, Stress an der Schlange im Supermarkt oder den Stress, den uns Termine machen. Wenn man das ganze subsummieren will, dann könnte man sagen, dass Stress die physische, psychische und biochemische Reaktion des Körpers auf Anforderungen, welche mit den verfügbaren Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten nicht bewältigt werden können, ist. Kann man, muss man aber nicht.

Stress_Burnout_DepressionWobei, Stress als Reaktion auf stressige Situationen? Klingt einleuchtend. Aber wie so oft hilft uns eine Definition noch nicht dabei, das Problem auch zu besiegen. Wir merken uns aber, dass Stress physische, biochemische (Vorgang im Körper) und psychische (emotionale Reaktionen) Bereiche umfasst. Alles drei Bereiche, die wir lieber gesund halten wollen. Wie das geht, schauen wir uns gleich an.

Wenn man einen Wissenschaftler nach Stress befragt, dann wird der erzählen, dass Stress immer eine biochemische Reaktion mit sich bringt.

Also eine Veränderung der hormonellen und neuronalen Vorgänge im Körper. Typische Symptome sind klassischer Weise kalte und feuchte Hände. Aber ich habe auch  schon Menschen getroffen, die wegen Stress alle ihre Haare verloren haben.

Natürlich reagieren nicht alle gleich auf Stress, manche werden von Verzweiflung und Angst verfolgt, die anderen sind wütend und gereizt. Im Endeffekt kennt jeder seine Symptome am besten. Meine Aufgabe ist ja auch nicht, dir deine eigenen Stress-Symptome zu erklären, sondern dir zu erzählen was du gegen den Stress machen kannst. Jetzt  möchte ich dir ein paar einfache aber sehr wirkungsvolle Tipps gegen Stress zeigen, die über so  Anti-Stress Klassiker wie „Treibe mehr Sport“ oder „mache Entspannungsübungen“ hinaus gehen!

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Anti-Stress-Tipp 1: Denke positiv!

Weiß du, was das Wetter und die beruflichen Aufgaben, die dein Job dir aufdrückt gemeinsam haben? Ganz einfach, auf beides haben wir keinen Einfluss. Auf was wir jedoch Einfluss haben, ist wie wir damit umgehen und darauf reagieren. Wir können bei schlechtem Wetter die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, komplett ausrasten und alles kurz und klein schlagen; wir können uns, weil unser Chef uns wieder Extraarbeit aufbrummt und die Stressperlen bereits auf der Stirn stehen, furchtbar aufregen, selbst bemitleiden und mies fühlen. Das macht Stress, keine Frage.  Wir haben jedoch einen Einfluss darauf, wie wir mit dem Wetter und den Aufgaben umgehen.

Es ist doch möglich auf  schlechtes Wetter zu reagieren, indem man die richtigen Klamotten wählt und sich dann gutverpackt die Laune nicht verderben lässt. Ganz nach  dem Motto es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Ganz so einfach ist es mit unseren beruflichen Aufgaben nicht, ich weiß, und doch gibt es auch hier Lösungen.

Klar können wir uns auch am Arbeitsplatz Stress machen und sagen: „Ich muss das heute noch schaffen. Wenn ich das heute nicht schaffe, dann reißt mit der Chef den Kopf ab“. Diese Gedanken machen aber nichts außer noch mehr Stress. Vollkommener Mist, also. Stressige Gedanken machen Stress. Gleiches zieht übrigens immer Gleiches an. Sich selbst unter brutalen Zeitdruck und Erfolgszwang zu stellen, geht vielleicht einmal gut, aber irgendwann steht der Stress-Burnout vor der Tür. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie man diesem Stress entgegen wirken kann.

Burnout_Anti-StressWenn du dich in diesen stressigen Situationen wieder findest, dann hetze nicht noch weiter. Atme ein paar Mal tief ein und aus,  schalte kurz ein paar Gänge zurück und versuche dich zu entschleunigen. Der Trick dabei sind positive Gedanken: „Eins, nach dem anderen“, „Ich atme erst mal tief“, „Ich schaffe das, „Ich bewahre die Ruhe“. Auch wenn es immer so einfach klingt, aber positive und sich selbst beruhigende Gedanken sind ein gigantischer Helfer gegen Stress.

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Anti-Stress-Tipp 2: Keep cool!

Der nächste Tipp gegen die Stresssituationen befasst sich mit deiner Einstellung gegenüber den ungeliebten Wartezeiten, Pausen oder Verzögerungen. Wir sind ja ganz oft in Situationen, in denen wir irgendwo auf irgendwas warten müssen und dabei fast umfallen vor lauter Wut und Ärger. Der Rentner vor uns an der Kasse hält noch ein Schwätzchen. Der Autofahrer vor uns fährt nur 30. Die Dame vor uns an der Zapfsäule braucht Stunden und Tage. Wir merken meist gar nicht, wie sehr wir uns von diesen Situationen stressen lassen. All diese negativen Gefühle, die sich um diese Stresssituationen formieren, machen und richtig miese Laune – und so wird auch unsere Freizeit zur absoluten Tortur. Ganz ehrlich, es macht doch keinen Sinn, sich da immer so stressen zu lassen, oder?  Wartezeiten und Pausen sind nicht per se schlecht.

Nutze diese Zeit um abzuschalten, mache dir schöne Gedanken, lass dich nicht stressen. Und vor allem: betrachte Pausen und Verspätungen als deinen Freund, lade deine  Batterie wieder auf, mache etwas, das dir gut tut. Höre Musik, die dich entspannt, schaue dir andere Menschen an, denke an deinen Partner, denke an einen tollen Urlaub, nur bitte lass dich von dem Rentner an der Kasse nicht mehr stressen. So sinkt deine Stressschwelle nur immer mehr, und du bist sofort auf 180. Und mal ehrlich, so richtig mag man Choleriker auch nicht, oder?

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Anti-Stress-Tipp 3: Sei selbstbestimmt!

Stress entsteht ganz automatisch, wenn wir nicht selbstbestimmt handeln und uns überrumpelt und übergangen fühlen. Wer fremdbestimmt ist oder sich so fühlt, der hat Stress. Wir haben Stress, wenn wir denken, dass wir die Kontrolle  über das, was passiert verloren haben, gleichzeitig aber von uns verlangen, damit umgehen können zu müssen. Auf Dauer kann das nicht klappen. In meinen Seminaren sage ich es immer wieder gern: Je mehr man sich als Opfer fühlt, desto weniger funktioniert und desto gestresster ist man auch.

Es ist ganz einfach, wenn du dich fremdbestimmt fühlst, dann höre auf damit! Sei selbstbestimmt, nimm dein Schicksal selbst in die Hand! Versuche dir dazu mal diese Fragen zu beantworten – die Antworten können dir bestimmt helfen!

  • Muss ich all die Arbeit selbst machen? Kann ich sie delegieren? Bin ich so perfektionistisch? Kann ich diese Gefühle zurückschrauben? Macht mir das sonst Stress?
  • Kann ich auch mal „Nein“ sagen und eine  Aufgabe ablehnen, ohne komisch angesehen oder kritisiert zu werden? Macht mir das sonst Stress?
  • Ist es möglich das  Handy am Wochenende oder am Feierabend auch mal aus zu lassen? Ist es wirklich nötig immer erreichbar sein zu müssen? Macht mir das sonst Stress?
  • Gibt es Möglichkeiten Zeit zu sparen, oder mehr Luft zwischen Terminen einzuplanen. Gibt es Möglichkeiten nicht immer abgehetzt zu sein? Macht mir das sonst Stress?
  • Kenne ich den Unterschied zwischen wichtig und dringend? Ist all das, was ich für wichtig erachte auch wirklich dringend? Was muss ich heute erledigen? Was morgen? Was überhaupt nicht? Und wie steht es eigentlich um mein Zeitmanagement? Macht mir das sonst Stress?
  • Ist es möglich während der Arbeit immer wieder Pausen einzulegen, ohne den Job zu vernachlässigen?  Was kann ich in Pausen tun? Was sollte ich unterlassen? Macht mir das sonst Stress?

Zum Abschluss unseres heutigen Exkurses zum Thema Stress noch eine kleine aber sehr feine Methode zur Stressbewältigung:

1. Rege dich nicht über Kleinigkeiten auf.
2. Denke daran: Es gibt nur Kleinigkeiten

In diesem Sinne, lass dich nicht so stressen, es macht  einfach keinen Sinn! Und wenn gar nichts mehr geht, dann helfen immer noch die klassischen Entspannungsübungen, oder eben der noch klassischere Anti-Stress Ball!

Lass den Stress nicht in dein Leben!

 

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Kommentar (1)

  1. Michael

    Hallo zusammen,

    bei mir hilft in den stressigen Situationen am Besten wenn ich mir selbst meinen Lieblinbgswitz erzähle oder mich an eine Komödie erinnere wo ich mich fast kaputt gelacht habe. Somit komme ich auf andere Gedanken und komm aus der Jammerei heraus.

    Michael

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