14. September 2011 vk.admin

Die 5 größten Ernährungsfallen auf dem Weg zum Traumgewicht, und weshalb du nie erfolgreich abnehmen kannst, wenn du diese Schlankheits-Killer nicht kennst!

Idealgewicht
In unserem heutigen Artikel erfährst du nicht nur was die 5 größten Ernährungsfallen auf dem Weg zum Traumgewicht sind, sondern auch wie du diese fetthaltigen Stolpersteine sicher und vor allem gesund umgehen kannst, um erfolgreich abzunehmen und dein Idealgewicht zu erreichen.

Denn es ist kein Geheimnis – fast jeder Dritte unterzieht seinen Körper mindestens einmal im Leben eines radikalen Essensverbots. Der Wunsch nach dem Idealgewicht lässt uns zu den obskursten Mitteln greifen – von der Schokoladen- oder Nulldiät, bis hin zum Monopol der Kohlsuppe – alles ist uns recht, wenn wir dabei nur wie gewünscht  abnehmen.

Gewichtverlust um und für jeden Preis… Das muss und kann nicht sein! Denn mal ganz ehrlich: Wie viele dieser Diät-Typen funktionieren wirklich und vor allem mit  nachhaltigem Erfolg? Ich bin natürlich kein Ernährungsberater, habe nicht bei den Weight-Watchern gelernt und will dir auch keine unglaubliche, neue Diät aufdrängen.

Was ich dir jedoch aufzeigen will, sind 5 einfache und grundlegende Ernährungsfehler, die man mit etwas Know-how kinderleicht umgehen kann und somit ganz bestimmt gesünder, glücklicher, kalorienleichter und gewichtsreduzierter durchs Leben geht. Ich bin gespannt in welche Falle du immer wieder tappst und freue mich dir vielleicht das ein oder andere Rettungsseil zuwerfen zu können.


1. Zuckersüß: Die Zucker-Falle!

Für die  meisten Menschen ist er Fluch und Segen zu gleich – Zucker. In allen Formen und Geschmäckern erhältlich, sorgt er vermeintlich für den zuckersüßen, leckeren Geschmack, der uns spätestens nach der 100sten Tafel Schokolade oder dem 20sten Liter kalter Cola zu süchtigen Zuckerjunkies macht. Zucker macht dick – das ist sicher bekannt und auch nichts Neues und doch ist er mein erster und zugleich größter Ernährungsfehler auf dem Weg zum Traumgewicht. Denn die meisten Menschen registrieren gar nicht wie viel Süßstoff sie ihrem Körper da jeden Tag zuführen. Könnte unser Magen sprechen, würde man ihn sicher lauthals protestieren und schimpfen hören. Doch auf ihn hört ja leider meistens keiner – erst dann, wenn ihm der Arzt die nötige Standpauke abnimmt.

Ein Beispiel: Die meisten Limonaden, Säfte oder Energydrinks – um nur mal bei der flüssigen Nahrung zu bleiben – enthalten zwischen 5 und 10 Teelöffel Zucker pro 250 ml. Wenn wir nun mal daran denken, dass wir ein Glas Wasser mit 10 Teelöffeln Zucker versüßen und anschließend trinken müssten, dreht sich bei dem ein oder anderen sicher der Magen um. Doch das ist die Realität, die uns dick und krank macht. Das Problem daran: Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und wenn uns erst einmal etwas besonders gut schmeckt, wollen wir es uns in Zukunft auch nicht entgehen lassen. Unser Geschmack hilft uns dabei, in dem er immer wenn er Wasser trinkt sagt, „schmeckt mir nicht“ und sogleich nach dem süßen Pendant verlangt. Irgendwann werden wir süchtig nach dem Süßstoff und lassen auch nichts anderes mehr durch unseren „Feinschmecker“- Rachen laufen.

Doch nicht nur Getränke sind so extrem zuckergeschwängert. Auch Frühstücksflocken oder andere Lebensmittel strotzen nur so von Zuckern (oder einer Form von Zucker). Schauen wir uns doch nur mal die sonst so unbeachtete Zutatenliste des ein oder anderen Lebensmittels an. Schon an erster oder zweiter Stelle finden wir folgende Inhaltsstoffe:

  • Süßstoff aus Mais, Maissirup oder fester Maissirup
  • Dehydrierter Rohrzuckersaft
  • Dextrin
  • Dextrose
  • Fructose
  • Maltose
  • Ahornsirup
  • Melasse
  • Fruchtsaftkonzentrat
  • Glucose
  • fructosereicher Maissirup
  • Honig
  • Lactose
  • Maltodextrin
  • Malzsirup
  • Reissirup
  • Saccharose
  • Sucrose, Sirup, Zuckerrübensirup, zentrifugierter Zucker, Xylose,
  • usw…

Diese Inhaltstoffe sind die größten Stolperfallen auf dem Weg zum Traumgewicht. Und genau aus diesem Grund müssen wir wohl oder übel damit aufhören, sie in rauen Mengen zu genießen. Natürlich fällt es bei einem Entzug zuerst ziemlich schwer zu verzichten, denn ab einem gewissen Punkt braucht unser Körper seinen Stoff, doch ist diese Phase überstanden, vermissen wir unsere ehemaligen süßen Freunde gar nicht mehr. Wir haben uns umgewöhnt. Die Gelüste verschwinden genau wie die Pfunde.  Der Zuckerentzug wird eine drastische und schnelle Veränderung deines Gewichts herbeiführen! Versprochen!


2. Tödlicher Ersatz: Die Süßstoff Falle

Ok, wir haben Zucker und seine Freunde aus unserem Ernährungsplan gestrichen, doch was jetzt? Wir brauchen Alternativen, um unseren Kaffee und sämtliche anderen Dinge zu süßen. Wir suchen nach Ausweichmöglichkeiten und wo werden wir fündig? Genau, im Chemielabor, bei künstlichen Süßstoffen! Nun die eine Millionen Euro Fragen? Sind Süßstoffe gesünder als Zucker? Natürlich nicht! Das Gegenteil ist der Fall. Künstlich hergestellter Zucker ist eigentlich sogar noch viel schlimmer!

Sorbitol, Saccharin, Aspartam, Sucralose, ….

Schwer auszusprechen und auch schwer verträglich, denn all diesen künstlichen Süßstoffen sagt man eine Verbindung zu Krebs, Tumoren und Adipositas (Fettleibigkeit) nach. Und somit erreichen wir durch sie also genau das Gegenteil. Diese Ersatz hat also nichts in unseren Schränken und Mägen zu suchen.

Was nun? Sollte es denn wirklich keinen adäquaten und vor allem gesunden Ersatz für Zucker geben? Doch, den gibt es!

Stevia, der bessere Zucker!

Stevia ist eine natürlich süße Pflanze aus Paraguay, die ungefähr 30-mal süßer als Zucker in seiner unverarbeiteten Form ist. Und das Beste: Stevia ist nicht schädlich und ohne Bedenken oder schlechtes Gewissen zu genießen. Denn der Süßstoff ist natürlich, enthält keine Kalorien und eignet sich  deshalb bestens dazu, Leuten zu helfen,

die Zucker und künstliche Süßstoffe abgesetzt haben. Frage doch einfach mal im Supermarkt deiner Wahl nach. Auch Reformhäuser könnten zu deinem neuen Stevia-Dealer werden.


3. Frankensteins-Chemie-Monster: Die Diätprodukt-Falle

Du hast es bestimmt gemerkt. Der Markt und auch dein Magen ist übersäuert von sogenannten Diät-Produkten, die im Endeffekt jedoch kein bisschen schlank machen und dazu noch scheußlich schmecken. Natürlich fallen wir darauf rein und denken uns, „was so schmeckt muss gesund sein!“. Das Problem an diesen Produkten ist die Tatsache, dass diese Produkte aus dem Chemielabor kommen und Resultate von unzähligen Experimenten sind.

Ein guter Tipp, um zwischen gesunden, natürlichen Lebensmitteln und ihren chemischen Gegenspielern zu unterscheiden ist die Begriff-Kontrolle. Kaufe nichts, was du nicht aussprechen kannst, denn das ist meistens ganz und gar nicht natürlich. Denn diese Chemikalien sind nichts weiter als Giftstoffe, welche deine Leber schnell zum Verzweifeln bringt, da sie die schädlichen Toxine nicht schnell genug abbauen kann! Das Problem beim abnehmen: Die Leber verbrennt Fett und wenn sie damit beschäftigt ist, den Körper zu entgiften, hat sie keine Zeit für die überflüssigen Pfunde.

Genau so wenig hilfreich sind übrigens sogenannte Diät-Shakes oder andere ausgeschriebene Light-Produkte, sie versprechen gesünder zu sein als der Rest. Doch auch damit nimmst du nicht ab! Doch warum funktionieren sie nicht? Ganz einfach – das Zauberwort heißt  gehärtetes Fett. Es gibt Tausende von „Gesundheitslebensmitteln“, die

dieses giftige Fett enthalten. Sogar einige Energieriegel für Sportler und Shakes sind überladen mit gehärteten Fetten und anderen toxischen Konservierungsstoffen.


4. Mehr ist Mehr: Die Kohlenhydrat-Falle

Es gibt eine Diät, bei der man anscheinend alles essen darf, was man will, ohne Kalorien zu zählen. Die Atkins-Diät. Der amerikanische Kardiologe, Dr. Robert Atkins, behauptete, dass viel Fleisch, Fisch, Käse und Eier bestehendes Übergewicht optimal abbaut – auch ohne drastische Einschränkung des Fettkonsums. Der Eiweiß- und Fettverzehr ist uneingeschränkt erlaubt. Nur kohlenhydratreiche Lebensmittel sollte man in geringen Mengen konsumieren: das heißt kaum Brot, Kartoffeln, Nudeln oder Reis, keine Süßigkeiten und Kuchen. Auch Obst und Gemüse sollten eher eingeschränkt genossen werden. Sollten dem Körper keine Kohlenhydrate zur Verfügung stehen, soll Fett zur Energiegewinnung in Ketonkörper verwandelt werden. Das klingt zwar alles sehr schön und vor allem schmackhaft und hat bei einigen sicher auch den gewünschten Erfolg gebracht, doch hat es einen fatalen Nachteil. Durch den uneingeschränkten Fettverzehr fühlen wir uns erschöpft und verstopft.  Und warum? Weil man seinen Körper in einen Zustand der „Ketose“ versetzten, mit dem man zwar wirklich abnimmt, sich aber gleichzeitig ins Krankenhaus befördert. Und das klingt nun wirklich nicht nach einem guten Plan.

Es stimmt zwar, dass die Atkins-Diät beim Abnehmen hilft und deine Kalorienzufuhr reduziert, du solltest dabei aber darauf achten, die schlechten Kohlenhydrate zu reduzieren und die Guten verstärkt zu dir zu nehmen.  Ballaststoffreiche Kohlenhydrate wie Obst und Gemüse verwandeln Deinen Körper in eine Fettverbrennungsanlage. Stärkereiche Kohlenhydrate wie Reis und Kartoffeln nach sportlicher Betätigung helfen dabei straffes  Gewebe zu entwickeln.

Die wirklichen Dickmacher sind die vorgefertigten und raffinierten Weizen und Körnersorten.

Falle nicht auf die „Kohlenhydrat-Falle“ herein. Informiere dich, welche Kohlenhydrate die richtigen für dich und deinen Körper sind!

Fett im Geschäft!

Übrigens ist  es ein großer Fehler komplett auf Fett zu verzichten. Natürlich solltest du ungesunde Fette, die sogenannten gesättigten Fette, für immer eliminieren. (Pommes, Donuts, etc.) Die gesunden Fette sind jedoch absolut notwendig, für dich und deinen Körper. Diese Fette, die zum Beispiel in wildem Fisch, Lachs, Walnüssen, Leinsamen, Bio-Eiern oder Nüssen enthalten sind, heißen Omega-3-Fettsäuren und sind sogar so wichtig für die Funktionen des Körpers, dass es sehr schwierig ist, ohne diese Fettsäuren in deinem Speiseplan abzunehmen. Vergesse also niemals genügend Omega-3-Fettsäuren zu dir zu nehmen. Zur Not helfen dir auch Kapseln.


5. Gute Nacht, Frühstück: Die Tageszeit-Falle

Überlegen wir mal was wir tun müssten, um zuzunehmen? Was wäre ein perfekter Dickmacher-Plan? Vielleicht sähe er so aus:

  1. Überspringe das Frühstück und iss tagsüber nur wenig
  2. Iss Deine kalorienreichste Mahlzeit abends als große, schwere Portion mit komplexen Kohlenhydraten
  3. Geh nach dieser schweren Mahlzeit schlafen.

Diese drei Punkte machen uns zu 100 Prozent dick. Diese Tatsache können wir uns doch zu Nutzen machen, denn wenn wir wissen was uns fett macht, können wir doch auch auf das Gegenteil schließen.

  1. Frühstücke ausgiebig und ausgewogen
  2. Iss deine kalorienreichste Mahlzeit am Morgen
  3. Esse abends leichte Portionen mit wenig Kohlenhydraten
  4. Gehe nach Mahlzeiten spazieren

Und das Wichtigste:
Esse mehrere Mahlzeiten über den Tag verteilt, um den Stoffwechsel zu bekommen, der Dir helfen wird, schlank zu werden und schlank zu bleiben. 5-7 ausgewogene Mahlzeiten pro Tag gelten als perfekte Ration. Natürlich kann eine Mahlzeit auch mal nur aus einem Apfel und andrem Obst bestehen.

Ach ja, die Schlauste aller Abnehmweisheiten ist und bleibt: Trinke viel Wasser – am Besten zwei Liter pro Tag. Und mit Wasser meine ich natürlich nicht die süßen Getränke und auch kein Leitungswasser. Du brauchst reines Mineralwasser, um deinen Körper im Gleichgewicht zu halten und sicherzustellen, dass Dein Körper sich von dem ungewollten Fett befreien kann.

Vielleicht schaffst du es ja das ein oder andere Problem mit Hilfe dieser Tipps abzustellen. Und ein letzter Ratschlag zum Schluss: Finger Weg von Crash-Diäten. Denn so erreichst du nur eines – den immer wiederkehrenden Jojo-Effekt!

Und jetzt viel Spaß beim gesunden Abnehmen! 🙂

Ich freue mich auf Fragen und dein Feedback. Also auf zu regen Austausch!


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