18. Mai 2011 vk.admin

Mentales Training: Die Macht der Fokussierung!

fokussieren
Im Sport finden wir viele Trainingsformen um diese  Fokussierung zu trainieren. Denn wo kann man sich sonst täglich neue Ziele setzten und sie ständig erreichen und übertrumpfen.

Doch aufgepasst: Ein neues Ziel ist wahrlich schnell formuliert, die Frage ist oftmals aber ob ich  dieses Ziel wirklich will, oder es nur ein Hirngespinnst meines Kopfes ist. Sind meine Organe, meine Zellen, meine Geist und meine Seele damit einverstanden und ziehen am selben Strang. Kann es sein dass ich meine Ziele unterbewusst sabotiere  und ich innerlich gespalten bin? Unser Ziel muss sein alle Fasern unseres Körpers auf ein Ziel einzustellen. Ansonsten erreichen wir nur ein kleines Flimmern einer Glühbirne. Wir wollen aber einen kräftigen Lichtkegel kreieren, der vor Energie strotzt.

„Qualität statt Quantität!“

 

Um diesen starken Energie-Laser zu erreichen, müssen wir auf die Qualität unserer Ziele achten und sie ständig hinterfragen. Ist mein Ziel nur ein Schöpfung meiner Gedanken und ausgedacht oder will ich es von ganzem Herzen erreichen (entspricht meinem wahren Wesen).

Wahre Ziele zu finden ist eine hohe Kunst. Mit diesen sieben Schritten können wir aber einen ersten wichtigen Schritt machen, indem wir sie auf Herz und Nieren prüfen.

Erster Schritt: „Ich habe mein Ziel vor Augen!“

Der wichtigste Schritt beim Zielformulieren ist die klare Definition des Endzustands. Wann ist das Ziel erreicht und wie komme ich dort hin. Stelle dir diesen Zustand bildhaft vor. (Imagination) Kommt mein Ziel direkt aus dem Herzen? Höre tief in dich hinein und frage dich ob allein bei der Vorstellung des Erfolgsfalls ein überwältigendes Gefühl der Freude in dir aufkommt. Ein Gewinner hat seinen Sieg, sein Ziel immer vor Augen. Deswegen müssen wir unser Ziel visualisieren können, um es auch zu erreichen. Es ist falsch zu sagen „Ich werde Landesmeister“. Richtig ist „Ich bin Landesmeister!“ Dieser Satz verkörpert die kraftvolle Energie des erfüllten Wunsches. Wenn du deinen Triumph schon sehen, fühlen und spüren kannst, kann dich keiner mehr aufhalten!

Zweiter Schritt: „Ich bin einig!“

Wir tragen nun also ein Wort, ein Bild und ein Gefühl in uns, das wir mit unserem Herzensziel verbinden. Unsere nächste Aufgabe ist es dieses Trio zu bündeln und auf das Ziel auszurichten. Dazu müssen wir unser Ziel so formulieren, dass es ein stimmiges Gefühl in dir hervorruft. Wir müssen uns wohl fühlen und jeden negativen Aspekt ausschalten. Verbinde deine Worte (stimmige Zielformulierung) und dein positives Gefühl mit einem Bild. Erschaffe dieses inneres Bild und male es. Erschaffe deine eigene Kollage.

Dritter Schritt: „Ich bin der Schöpfer!“

Oft denken wir, dass das erreichen eines Ziels von vielen unterschiedlichen Umständen und Faktoren abhängig ist. Doch was wäre wenn alles genau so kommt wie ich es mir vorstelle und nur ich allein der Schöpfer und Bestimmer bin. Es ist deine Vision, dein Leben. Mache dir bewusst, dass dein Erfolg von niemandem anders abhängig ist als von dir selbst.

Vierter Schritt: „Ich bin es wert!“

„Es gibt niemanden, der es mehr verdient hat als ich! Ich bin es wert der alleinige Sieger zu sein!“ Verinnerliche diese beiden Sätze und vernichte den Sabotuer in deinen Gedanken. Du bist es wert deine Ziele zu erreichen! Du hast es verdient!

Fünfter Schritt: „Ich bin das Ziel!“

Dieser Schritt mag für viele nicht nur komisch klingen, sondern ist auch schwierig auszuführen, da unser Gehirn auf diese Gedanken nicht eingestellt ist. Identifiziere dich mit deinem Ziel. Atme, Lebe und Fühle dein Ziel und denke dich bereits an sein Ende. Sehe dich in dieser Sieger-Position. Probiere dich aus und versuche verschiedene Zukunftsvisionen, bis du hundert Prozent sicher bist, dass es dein Weg ist! Denke, fühle, rede und handle von deinem Ziel aus.

Sechster Schritt: Die Spannung halten!

Gedanken an unser Ziel gehen einher mit Glücksgefühlen und positiver Energie. Wir sind durchflutet von Freude und Dankbarkeit! Ziehe diese Energie in deinen Alltag und lasse sie nicht mehr los. Mach das Glück zum Magneten deines Lebens. Denn du kannst dein Ziel nur dann anziehen, wenn du die Energie deiner positiven Gedanken mit allen Bildern, Gefühlen und Worten halten kannst. Ohne diese Energie verschwimmt dein Ziel.

Siebter Schritt: „Ich lasse los!“

In der Gewissheit der Erfüllung meines Ziels muss ich es loslassen und den Moment voll auskosten!

Zum Abschluss der sechsten Stufe wollen wir unsere Ziele visualisieren und mit Selbstvertrauen verinnerlichen! Schaffe dir dazu ganz individuelle Affirmationen, die nur auf dein Ziel ausgerichtet sind.

Diese Beispiele aus dem Sport zeigen die Richtung in die deine Zielformulierungen gehen können. Spreche sie dir laut vor und spüre die unbändige Energie, die sie in die auslösen können.

  1. Ich bin ein motivierter Sportler und spüre meinen athletischen, gut geformten Körper. Ich liebe es meinen Körper fit zu halten.
  2. Nach dem ich mich ausgepowert habe bin ich entspannt und lebensfroh.
  3. Ich gebe immer mein Bestes.
  4. Ich vertraue auf mich, meinen Körper und seine Kräfte.
  5. Ich erreiche immer meine sportlichen Zielsetzungen.
  6. Sport und Fitness sind für mich ein Stück Lebensqualität.
  7. Ich bin mir bewusst, dass nur Regelmäßigkeit Erfolg bringt und das spornt mich an.
  8. Ich trainiere bei jedem Wetter und passe mich jeder Situation an.

Lasse jetzt deine Bilder, Gedanken und Worte an deinen persönlichen Erfolg nun davon gleiten und höre tief in dich hinein. Finde zurück ins Hier und Jetzt und öffne gestärkt und motiviert deine Augen. Vergiss nie, alles was du dir vorstellen kannst, wirst du auch erreichen!

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