26. Juli 2011 vk.admin

Die magische 72 – Wie du endlich ins Handeln kommst!

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!“
72
Wir kennen wohl alle diesen weisen Spruch und auch sehr genau die Situation, über die der Volksmund dort spricht. Es ist, wie wir alle wissen, viel besser eine Sache, sei sie noch so unangenehm und leidvoll, sofort zu erledigen – ohne Umschweife, ohne schlechtes Gewissen.

Denn jedes Aufschieben, jede Faulheit ist zwar die beste Möglichkeit den Schmerz und die Anstrengungen weit von sich zu schieben und kurz besser zu fühlen, doch leider kaufen wir diese kurzfristige Freude zum Preis des langfristigen Schmerzes ein – und je länger dieser wachsen kann, desto schmerzvoller wird er.

„Töte das Monster solange es noch klein ist!“

Das häufigste Problem beim ins Handeln kommen ist, die  Angst oder der Respekt vor der ungemütlichen, schweißtreibenden Arbeit, die vor uns liegt. Oft brauchen Dinge Zeit, bis sie die ersten Erfolge abwerfen. Dann erscheint es uns kurzfristig freudvoller faul zu sein.

Damit ist jetzt Schluss.
Mit diesen Tipps kommst du sofort ins Handeln und lässt die gesundheitsgefährdende „Aufschieberittis“ sowie Probleme, Gewissensbisse und die Angst Anzufangen weit hinter dir.

Ein kleiner Ansporn. Ziele zu erreichen steigert dein Selbstwertgefühl, löst Glücksgefühle aus, macht erfolgreich und dich zu einem positiveren Menschen.

  • Wenn das Wetter besser ist, gehe ich joggen!
  • Wenn ich erst mal in Rente bin, werde ich aufhören mit dem Rauchen!
  • Wenn das Haus erstmal fertig ist, kümmere ich mich mehr um meine Kinder!

Ausreden, wie sie wir Menschen, bewusst oder unterbewusst, jeden Tag benutzen, um uns und unser Gewissen ruhig zu stellen. Wir tappen in die „Wenn …. dann“ Falle – mit größter Begeisterung. Wie eingangs schon erwähnt, fühlen wir uns mit diesen Sprüchen besser –kurzfristig. Denn ständige Aufschieber sind, wer hätte es gedacht, öfters krank, gestresst und müssen häufig zum Arzt.

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun!

Und das, was wir nicht tun macht uns auf Dauer unglücklich, unerfolgreich und lässt uns ausbrennen. Der einzig richtige Weg ist ANFANGEN.

„Just do it“, wie ein amerikanisches Unternehmen so sportlich sagt.

Dein Leben ist ein Geschenk. Du kannst jede Sekunde anfangen etwas zu tun. Dir steht frei in jedem Moment zu handeln. Du hältst die Zügel in den Händen. Es wäre doch eine Schande das alles zu vergeuden.


Vorraussetzungen für ein erfolgreiches Handeln

Um wirklich erfolgreich anzufangen und den Schweinehund nachhaltig einzusperren, bedarf es zweier unumgänglicher Vorraussetzungen.

1. Es ist dein Leben – ändere es selbst!
Was machen Kinder wenn sie hinfallen? Sie schreien nach Mama und Papa. Denn die sind verantwortlich für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Kinder dürfen das. Die Eltern jedoch nicht. Die dürfen keine Verantwortung abschieben. Wir sind für uns selbst verantwortlich. Das dürfen wir nie vergessen! Wir sind der Hauptdarsteller in unserem Blockbuster.

2. Die Zeit ist reif – ändere sie sofort!
Aufschieben gilt nicht mehr. Änderungen klappen nur dann, wenn man sie sich nicht nur vorstellt, sondern sofort umsetzt. Wann immer wir eine Idee haben oder daran denken, was wir alles noch zu tun haben, müssen wir sofort direkte Maßnahmen ergreifen. In unserem Gehirn schwirren mit Sicherheit mehr als genug Möglichkeiten für Verhaltensänderungen sowie tolle Ideen umher. Es wäre eine Schande wenn sie durch unsere Faulheit im Erdboden versinken und nie wieder ans Tageslicht kommen.

Du hast diese Vorraussetzungen verstanden und bist gewillt sie einzusetzen? Gut. Dann kommen wir nun zum nächsten Schritt:


Die magische 72

So mystisch diese Überschrift klingen mag, so einfach ist sie zu verstehen. 72 Stunden. 3 Tage. Alles, was du in dieser Zeit zum Handeln bringst, hat eine 99 %ige Erfolgsaussicht. Glaubst du nicht? Dann probiere es aus. Natürlich muss dein Ziel in dieser Zeit noch nicht erreicht sein. Denn das ist meist gar nicht möglich. Was jedoch möglich ist, ist einen Plan zu erstellen, der dich auf den Weg bringt Aufgestautes und Ungeliebtes endlich zu beseitigen.

Der Plan ins Glück!
Beantworte dir zunächst diese drei essentiell wichtigen Fragen.

  • Wer will etwas tun?
  • Was will er tun?
  • Und bis wann soll es geschehen.

Diese Fragen führen nicht nur dazu nachzudenken, sondern bringen dich auch sofort ins Handeln. Überlege dir dazu 5 Dinge, egal ob mit kleiner oder großer Wirkung, die du in den nächsten 72 Stunden ins Handeln bringen möchtest. Schreibe sie auf einen Zettel und hänge diesen an einen Platz, auf den du immer wieder schauen musst. Weiter geht’s dann mir diesen sieben Punkten.


Deine 7 Erfolgsfaktoren

1. So sieht’s aus

  • Wie ist meine momentane Lage?
  • Was hält mich davon ab, mein Verhalten zu verändern?
  • Fehlt es mir an Zielbewusstsein?
  • Habe ich Angst?
  • Bin ich einfach nur faul?

PS: Beantworte diese Fragen immer ehrlich!


2. So soll es sein!

Welche Ziele hast du? Definiere sie jetzt ganz genau. Bedenke dabei auch folgende Fragen:

  • Woran merke ich, dass ich mein Ziel erreicht habe?
  • Was muss ich dafür tun?

 

3. Druckmittel

Nur wenn wir uns selbst Feuer unterm Hintern machen und uns Druck selbst auferlegen, haben wir auch die nötige Kraft etwas durchzustehen. Es gibt dabei zwei Arten von Druck: Internen und externen. Den internen machen wir uns selbst, durch das Formulieren unserer Ziele und den Wunsch, sie auch zu erreichen. Der externe wird von unserer Umwelt erzeugt. Das kann zum Beispiel eine Wette mit einer uns nahestehenden Person sein. Manche schaffen sich auch einen Hund an, um endlich sportlicher zu werden. Andere erzählen ihre Ziele vielen verschiedenen Menschen. Um dann nicht als Schwätzer verschrien zu sein, muss man dem Druck auch standhalten.


4. Alternativen

Wir kennen das Phänomen. Raucher empfinden beim Geschmack ihrer Glimmstängel ein wohltuendes Gefühl. Sie entspannen, haben das Gefühl von Freiheit und empfinden es als ein schönes Ritual in einer Pause. Wenn man das Rauchen einstellt, fallen auch diese „positiven Gefühle“ aus. Man sucht nach neuen Befriedigungen. Oft sind diese jedoch auch nicht viel gesünder. Schokolade zum Beispiel macht auf Dauer ebenso krank, wie die ungesunden Zigaretten. Das Ergebnis: Wir werden dick. Viele denken sich dann: Lieber ein schlanker Raucher, als ein dicker Nichtraucher. Dann heißt es sich neue, gesunde Befriedigungen zu schaffen. Ein Spaziergang? Joggen? Ein Apfel? Es gibt viele Möglichkeiten. Finde deine Alternative.


5. Auf Erfolg programmiert

Erst wenn wir unseren ganzen Organismus, all unsere Gedanken und Schaltstellen auf unser neues Verhalten eingestellt haben, kann es über lange Zeit hin von Erfolg sein.

  • Wiederhole dein neues Verhalten, bis es zu einer festen Größe geworden ist
  • Visualisiere dein neuen Tun, denn dein Gehirn kann zwischen einer erlebten und einer intensiv vorgestellten Handlung nicht unterscheiden
  • Bestärke dich selbst und spreche dir Mut zu
  • Belohne dich

6. Nicht mir dir!

Beim Verändern spielt auch die Umwelt eine große Rolle. Wenn du mit dem Rauchen aufhören willst, meide in den Pausen deine früheren Raucherkollegen. Wenn du abnehmen willst, mache dein Haus zur „Schoko-freien-Zone“. Wenn du mit dem Trinken aufhören willst, halte dich von deiner „saufenden Clique“ fern. Umgebe dich nur noch mit Menschen, die dir Kraft und Mut geben und dich unterstützen.


7. Ich bin toll!

Das wichtigste Mittel beim Durchhalten ist das Selbstbestärken, das Belohnen. Wann immer du einen neuen Schritt gemacht hast, auch wenn du noch keine merklichen Erfolge wahrnimmst, spreche dir selbst Mut zu. Ermuntere dich durchzuhalten.

  • Freue dich, wenn du bei Süßem nicht schwach wirst.
  • Freue dich, wenn du auch bei Sauwetter zum Laufen gehst.
  • Belohne dich mit Worten und kleinen Gesten
  • Kaufe dir etwas Tolles.

Dadurch setzt du Endorphine frei, die es viel leichter machen durchzuhalten und glücklich zu werden.


Nun noch ein Beispiel einer persönliche Erfolgsvereinbarung, die beim erfolgreichen Handeln unumgänglich ist.

Name: Max Mustermann

Ich verpflichte mich, dazu mein Ziel „gesünder zu essen und zu leben“ endlich zu erreichen. Ohne Kompromisse, ohne Schwächen.

Mein Zeitrahmen: 4 Wochen

Mein Aktionsplan: Keine Schokolade, keine ungesunden Speisen nach 8 Uhr, kein Fast Food. Dreimal in der Woche frischen Salat.

Falls ich mein Ziel nicht erreiche, werde ich mir ein TV, PC,  Kino etc. Verbot auferlegen.

Natürlich ist das nur ein Beispiel und du kannst deine Erfolgsvereinbarung  ganz nach deinen Wünschen und Zielen ausrichten.

Der Clou zum Schluss.
Neben deiner Unterschrift solltest du auch noch eine Person aus deinem direkten Umfeld seinen Namen setzen lassen und ihn somit als Zeugen vermerken. So erhöhst du zwar den Druck, manchmal ist das aber genau der richtige Weg, um etwas wirklich durchzuziehen!

Nun wünsche ich viel Spaß beim Ausprobieren und ins Handeln kommen.


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Kommentare (2)

  1. Denise Auerswald

    Danke für die Anregungen.
    Oft ist es ja tatsächlich so, dass man motiviert aus einem Seminar rauskommt und viele Impulse mitbekommen hat.

    Zurück im Alltag fehlt dann leider manchmal der nächste Schritt.
    Die 72h Regel ist aus einigen Seminaren eine bekannte Strategie und gibt eine kräftige Handlungsaufforderung mit auf den Weg.

    Beste Grüße

    Denise

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