7. Oktober 2011 vk.admin

Selbstvertrauen steigern: Die 7 Power-Tipps!

Selbstvertrauen: Erfolgsfaktor Nr. 1!

Selbstvertrauen steigern
Gehörst du auch zu den Menschen, die ihr Selbstvertrauen aufbauen oder stärken möchten?

Dann befindest du dich in guter Gesellschaft, denn erstaunlicherweise attestieren sich selbst nach außen hin sehr selbstsicher auftretende Menschen einen Mangel an Selbstvertrauen. Wie kommt das? Weshalb fehtl es den meisten Menschen an Selbstvertrauen? Vielleicht liegt es daran, dass das Selbstvertrauen gemeinhin vor allem mit einem forschen Auftritt assoziiert wird. Jemand, der scheinbar mühelos im Mittelpunkt steht und das Wort ergreift, kann diesbezüglich ja wohl kaum einen Mangel verspüren, oder? Tatsächlich kann er es doch.

Wie dominant ein Mensch auftritt, wie schnell er Entscheidungen fällt oder wie immun er gegenüber Kritik erscheint sagt noch gar nichts über das Selbstvertrauen dieser Person aus. Erstaunlicherweise hat das Selbstvertrauen auch gar nichts mit den äußeren Werten zu tun, sondern mit den inneren. Selbstvertrauen speist sich nicht aus einem tollen Job oder dem großen Haus, sondern aus Selbstachtung und Selbstwertgefühl. Eigentlich ganz praktisch, denn das bedeutet nichts anderes, als dass jeder Mensch – unabhängig von seiner Herkunft, der Ausbildung oder dem Geschlecht – sein Selbstvertrauen steigern kann.

Das Ziel ist es:
Die eigene Person mit all ihren Stärken und Schwächen zu respektieren und sich selbst wertzuschätzen – und zwar unabhängig von der finanziellen oder der beruflichen Situation. Daraus folgt: Wer sein Selbstvertrauen steigern möchte, muss sich zuerst seinem Inneren zuwenden.


Tipp 1: Mehr Selbstvertrauen durch Tagträumen

Der visionäre Filmproduzent Walt Disney( 1901 – 1966) sagte: „If you can dream it, you can do it.” Eine machtvolle Aussage, bezogen auf das Selbstbild. Wer sein Selbstvertrauen aufbauen möchte, muss sich zuerst einmal vorstellen, dass er es überhaupt kann. Wie wärst du gerne und wie würdest du die nächste Situation, in der es aufs Selbstvertrauen ankommt, gerne meistern? Lass vor deinem inneren Auge immer wieder deinen persönlichen Erfolgsfilm ablaufen, in dem du die glanzvolle Hauptrolle spielst. Genialer Nebeneffekt: Das Unterbewusstsein kann nicht zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden und so legen die Tagträume den Grundstein für eine selbstbewusste Handlungsweise im Alltag. Eine wirklich geniale Übung um mehr Selbstvertrauen zubekommen und seit Jahren unser Topseller in Sachen Erfolg und Erfüllung.


Tipp 2: Selbstbild erforschen kann das Selbstvertrauen stärken

Unabhängig von den Träumen geht es darum, dem eigenen Selbst auf die Schliche zu kommen. Wer bist du und wie siehst du dich? Die schönsten Tagträume und das beste Mentaltraining helfen leider nicht weiter, wenn sie von einem sehnsuchtsvollen „das schaffe ich ohnehin nicht“ begleitet werden. Was glaubst du über dich? Dass du total unsportlich bist, dafür aber toll kochen kannst? Dass du es mit Zahlen einfach nicht hast, dafür aber umso besser schreiben kannst? Schreibe alles auf, was dich in deinen Augen ausmacht und lerne dich selbst kennen. Worauf bist du stolz und was würdest du gerne noch besser können?

Wichtig:
Widme dich weniger nur den negativen Seiten, sondern primär den Positiven! Nimm dich so an, wie du bist und schließe Frieden mit dir. Niemand ist perfekt und davon abgesehen ist Perfektion vor allem eines: furchteinflößend. So tankst du auf sehr einfach aber effektive Weise mehr Selbstvertrauen.


Tipp 3: Störende Glaubenssätze enttarnen und entschärfen

Wer sich selbst erforscht, wird unweigerlich über störende Glaubenssätze stolpern. Das sind die Stolperfallen, die uns immer wieder suggerieren, dass wir unattraktiv, unfähig oder zu nichts zu gebrauchen sind. Wer so über sich denkt, kann kein Selbstvertrauen entwickeln und aus diesem Grund müssen negative Glaubenssätze entschärft werden. Übrigens: Äußern sich diese Glaubenssätze nicht direkt, so lassen sie sich anderweitig enttarnen. Ein Mensch voller Selbstvertrauen kann sich im Spiegel problemlos in die Augen blicken und sich selbst versichern, dass er ein wertvoller Mensch ist. Stehst du jedoch vor dem Spiegel und kannst deinem Spiegelbild partout nichts Nettes sagen? Dann notier dir alle Glaubenssätze, die dir stattdessen durch den Kopf gehen. Du hast jetzt eine ganze DIN A4-Seite mit negativen Bemerkungen zusammengetragen? Wunderbar. Die kritischen Aussagen werden nun nämlich in positive Behauptungen umgeschrieben und immer dann angewandt, wenn du dich gedanklich mal wieder selbst kritisierst. Das baut dein Selbstvertrauen mehr und mehr auf.


Tipp 4: Bring deinen inneren Kritiker zum Schweigen

Die negativen Glaubenssätze so einfach umschreiben? Im Inneren rumort es heftig und der innere Kritiker tobt: „So einfach geht das nicht, das ist doch nichts weiter als Selbstbetrug!“ Ein berechtigter Einwand. Nur: Wer behauptet denn, dass die negativen Aussagen wahr sind? Nachdem du dich jahrelang mit negativen Aussagen über dich selbst herumgeärgert hast, ist es nun höchste Zeit, endlich neue Wege zu gehen. Danke deinem Kritiker dafür, dass er sich um dich sorgt – und höre nicht weiter auf ihn. Der sabotiert dein Selbstvertrauen eher, als dass er es steigert. Es dauert rund vier Wochen, ehe wir uns an neue Verhaltensweisen gewöhnt haben und mindestens ebenso lange dauert es, sich eine neue Art des Denkens anzueignen. Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufzubauen benötigt als etwas Zeit.


Tipp 5: Kopfkino mal ganz anders

Nicht immer gelingt es einem, dem Kopfkino Filme mit einem Happy End abzuringen. In diesem Fall kann es helfen, den Spieß einfach umzudrehen und dem kleinen Teufelchen im Kopf völlig freie Hand zu lassen. Und wie soll so eine Filmvorstellung das Selbstvertrauen stärken? Indem sie vermeintlich unüberwindbaren Hürden auf humorvolle Art den Schrecken nimmt und uns zum Handeln animiert. Bestimmt gibt es ein Projekt, das gerade auf Eis liegt, weil dir der Mut dazu fehlt, die Sache endlich anzugehen. Doch anstatt dir nun vorzustellen, wie du die Aufgabe bravourös meisterst, ist es Zeit für das Worst-Case-Szenario und zwar für ein absurd überzeichnetes, das einer Slapstickkomödie gleicht. Was kann im schlimmsten Fall misslingen? Nachdem du gedanklich wie der tollpatschigste Filmheld durch die Szene gestolpert bist, kehrst du zurück in die Realität. Wie wahrscheinlich ist es, dass eben dieses Worst-Case-Szenario eintritt, wenn nicht gerade ein Hollywood-Regisseur die Finger im Spiel hat? Äußerst unwahrscheinlich, oder? Also los- worauf wartest du noch?


Tipp 6: Auch mit Vorbildern arbeiten stärkt das Selbstvertrauen

Sich selbst besser kennenzulernen und wertschätzend über sich zu denken, ist nur die halbe Miete. Ebenso wichtig ist es zu wissen, wie man selbst gerne sein möchte. Eine wunderbare Hilfe auf diesem Weg sind Vorbilder, von deren Verhalten wir uns eine Scheibe abschneiden können. Vorbildcharakter kann jeder haben, der uns persönlich auf irgendeiner Ebene anspricht. Die mutige Freundin kann uns hierbei ebenso hilfreiche Anhaltspunkte liefern, wie der resolute Chef oder die toughe Filmfigur.

Übrigens:
Jedes Vorbild, für das wir uns entscheiden, deutet immer auch auf bereits in uns vorhandenes Potenzial hin. Wer sich noch nicht traut, in der Realität so zu handeln, wie es das Vorbild vermutlich tun würde, kann die Situation erst einmal gedanklich durchspielen und dabei das Vorbild in den Ring schicken.


Tipp 7: Authentizität statt Schauspielerei

Ob wir auf andere Menschen selbstsicher wirken, hängt natürlich auch davon ab, wie wir uns präsentieren. Und auch das entscheidet unser Selbstvertrauen! Ab heute heißt es: Ich bin, wie ich bin – und das ist in Ordnung so. Es bringt nichts, wenn sich das schüchterne Mauerblümchen plötzlich in einen schillernden Paradiesvogel verwandeln will, denn unsere Umgebung registriert diesbezüglich kleinste Unstimmigkeiten und reagiert zurückhaltend. Klüger ist es, die eigenen Schwächen anzunehmen und sie nicht länger zu vertuschen. Die so gewonnene Energie lässt sich viel besser nutzen, um die Stärken ins rechte Licht zu setzen. Immens wichtig ist auch die Körpersprache. Wie fühlst du dich, wenn du mit hängendem Kopf und hängenden Schultern herumläufst?

Der einfachste Weg, um das Selbstvertrauen zu steigern ist es, die Schultern zu straffen, den Kopf aufrecht zu halten und sich im Spiegel anzulächeln. Das glaubst du nicht? Probier es doch einfach aus.

Selbstvertrauen bedeutet, dich selbst zu trauen – also trau dich! 🙂


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Kommentare (5)

    • Volker Knehr

      Selbstvertrauen hat nach meinem Weltmodell immer etwas mit Stärke zu tun, denn man benötigt doch schon eine gehörige Portion innere Sträke und Mut, um die eigene Sprachen wirken zu lassen. Je kratvoller unserer Stimme ist, desto mehr Aufmerksamkeit bekommen wir. Dazu benötigt es Sträke und somit Vertrauen ins sich selbst. Selbstvertrauen beginnt ins uns und wird dann immer auch im Außen sichtbar. Mal durch unser Auftreten, unsere Haltung, durch unsere Stimme, unsere Argumentation oder unsere Handlungen. Da sich unser Körper und Geist wechselseitig beeinflussen, stimmt deine Aussage zu 100%. Über die Stimme können wir unser Selbstvertrauen steigern, doch zuerst benötigen wir die Kraft, die Stimme auch kraftvoll einzusetzen. 🙂

      Herzlichen Dank für dein wirklich treffendes Feedback! Stimme und Sprache wirken magisch, wenn beides entsprechend eingesetzt wird.

      Übrigens: Dein Tipp haben wir in einem anderen Beitrag bereits erwähnt 🙂
      https://www.knehr-seminare.de/blog/mentaltraining/selbstvertrauen-aufbauen/

  1. Stephan Wiessler

    Das sind gute Tipps. Vor allem Punkt 7 gefällt mir sehr gut. Meiner Meinung nach geht es um Authentizität: Sich selbst annehmen und so zu leben, wie man ist.

  2. Tobias Günther

    Der Artikel gibt sehr viele gute Tipps. Ich kann mich dem Kommentar von Stephan Wiessler anschließen. Authentisch zu sein ist das A und O. Sich selbst innerlich aufbauen zu können ist eine Fähigkeit die jeder Mensch verdient hat. Nicht mit sich schimpfen, sondern einen konstruktiven Prozess für die Entfaltung einzuleiten ist etwas was uns Erfolge zusichert.

    Mit lieben Grüßen,
    Tobi

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