22. Juni 2011 vk.admin

Ich liebe es wirklich! Und DU?


„Warum leidenschaftliches Arbeiten wirklich unbezahlbar ist!“

„Ich liebe meinen Job!“ Vor kurzem las ich diese Zeile in einem Magazin. Sie stammte von einem Mann, der seit seinem zehnten Lebensjahr nur eines  wollte: Physiotherapeut werden. Man kann es sich denken, sein Traum hat sich erfüllt und er arbeitet seit nunmehr 20 Jahren erfolgreich und vor allem glücklich in seinem Beruf. Nicht wegen dem Geld. Nein, denn das ist woanders sicher viel präsenter. Nein, aus Leidenschaft – aus einem inneren Antrieb, der ihn morgens mit dem Gefühl ausstehen lässt, dass er seinen Traum lebt. Jeder hat eine Passion, doch warum haben so wenige einen Traumjob?

Denn leider ist seine Geschichte ein Einzel-, fast ein Glücksfall. Denn wie viele Kinder wissen mit zehn Jahren denn schon ganz genau, was sie später einmal werden wollen? Und dabei spreche ich nicht von talentabhängigen Berufen wie Fußballer, Popstar oder Rennfahrer. Ich spreche von Berufswünschen, die aus einer Leidenschaft heraus entstehen und einen Menschen den ganzen Lebens- und Ausbildungsweg begleiten. Man kann es sich denken, es ist ein verschwindend kleiner Teil.

Und später? In den Jugendjahren? Wird man denn gleichzeitig älter und schlauer? Oftmals nicht! So wissen viele Jugendliche auch nach dem ABI noch nicht was anfangen mit ihrem Leben. Doch eine Entscheidung muss her, der Druck wächst und den Gang auf das Arbeitsamt will man natürlich auch nicht antreten. Also studiert man, beginnt eine Ausbildung, schlägt einen Weg ein, der vielleicht gar nicht gefällt.

Und dann? Was ist mit den Arbeitern, die schon lange Geld verdienen. Wie geht es denen? Ist der Fußballverrückte Tom wirklich zum Profi geworden? Ist die leidenschaftliche Reiterin Anna glücklich mit ihrer Arbeit hinter dem Schreibtisch?

Bei diesen Gedanken stellt sich mir die Frage: Wie viele arbeitstätige Menschen lieben ihren Job? Ich kenne aktuell keine Zahlen, doch weiß ich aus eigener Erfahrung: VIEL zu wenige!

Doch wie sagt es eine große deutsche Bank so schön.

 

„Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt“.

Und auch wenn Werbesprüche manchmal wenig Sinn machen, so hat dieser doch einen sehr wahren Kern. Ob sie diese Wünsche dann erfüllen können, und den Weg wirklich frei machen ist eine andere Geschichte. Wer jedoch wirklich alle Zügel in der Hand hält und Steine ganz einfach aus dem Weg räumt, bist du selbst! Und zwar egal ob mit zehn, zwanzig oder fünfzig Jahren. Die wahre Leidenschaft kann man zu jedem Zeitpunkt in einem Leben entdecken und fördern. Viele lernen ihre wahre Berufung erst spät kennen – ein Grund sie zu missachten und in seinem alten ungeliebten Trott zu versauern? Nein!

Es ist nie zu spät oder zu früh auf sich selbst zu hören!

Was macht mir Spaß? Wann bin ich glücklich? Worin bin ich ein Meister? Fragen, die man sich selten stellt. Denn meistens verbindet man mit angenehmen Tätigkeiten, mit Hobbys mit Leidenschaften, eben keine Arbeit, keinen Stress und keinen Job. Doch warum sagen viele glückliche Menschen Sätze wie, ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Und zwar bei weitem nicht nur reiche Profisportler oder Rennfahrer. Ich habe diese Sätze aus allen Schichten und von allen Berufsgruppen gehört.

Ich habe keine besondere Begabung,
ich bin einfach nur leidenschaftlich neugierig!
Albert Einstein –

Jeder Mensch ist anders. Schon in Kindertagen entwickeln wir unseren einzigartigen Charakter. Was unserem besten Freund gefällt, oder was unser Vater gelernt hat muss nicht gleichzeitig auch auf uns zutreffen. In unserer Gesellschaft fühlen wir uns jedoch allzu oft unsicher. Uns fehlt es an Selbstvertrauen, um etwas zu wagen oder gar voll und ganz auf unser Herz zu hören.

Ich würde ja gerne, doch eigentlich sollte ich… Das macht mir Spaß, doch damit kann ich Geld verdienen…

Dass solche Sätze absoluter Quatsch sind, beweisen unsere Seminarteilnehmer immer wieder aufs Neue.

Denn:
Geld und Leidenschaft sind im ersten Moment vollkommen getrennt zu betrachten. Egal ob dieses Studium, diese Ausbildung oder dieser Job viel Geld bringt und einen reich macht, wenn man ihn nicht mir Leidenschaft ausübt, macht er nicht glücklich.

Blende bei der Suche nach deiner Leidenschaft den Faktor Geld aus. Glaube mir, wenn du erst einmal mit Schmetterlingen im Bauch arbeitest, kommt der Geldsegen von ganz allein!

Je mehr Vergnügen du bei deiner Arbeit hast,
umso besser wird sie bezahlt
Mark Twain, Schriftsteller –

Warum ist das so? Ganz einfach! Wenn wir leidenschaftlich arbeiten, strengen wir uns an, machen unseren Job gut und gehören damit irgendwann zu den Besten. Und die Besten verdienen auch das Beste.

Wenn wir unseren Job lieben, lieben wir auch das Leben. Denn die Arbeit strengt uns nicht mehr an. Wir sind ausgeglichen, stehen mit beiden Beinen im Leben und mit einem guten Gefühl auf. Glaube mir, es gibt plötzlich viel mehr sonnige Tage im Jahr. Wir sind positiv und selbstbewusst – was nicht nur uns selber auffällt. Denn glückliche Menschen sind attraktiv.

Hast du deine Leidenschaft schon gefunden? Liebst du dein Leben? Wenn nicht fange an etwas zu verändern. Natürlich musst du dafür vieles ausprobieren, wagen und auch weite Wege gehen. Doch das Ergebnis ist unbezahlbar.

Merke dir:
Es ist nie zu spät. Traue dich auf dein Herz zu hören! Denn nur du SELBST machst den Weg frei! Am besten sofort!


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Kommentare (4)

  1. Sabine Sonntag

    Oooh Yessssssssssss, ich bin eine von den Menschen, die sich glücklich schätzen, in ihrer Berufung arbeiten zu dürfen. Jeden Tag auf`s Neue! Und es ist wahr, dass nur dieses Arbeiten auf Dauer positive Energie gibt, gesund und glücklich hält und ganz und gar ausfüllt und dankbar macht! Ich wünsche allen Menschen dieser Erde von ganzem Herzen den Mut, ihren ganz eigenen Herzensweg zu gehen! Herzensgrüße von mir! 🙂

  2. Ralph Bruchhäuser

    Bei mir ist es gerade das Gegenteil, ich wollte hatte 2 Berufe, die ich gerne machen wollte, für einen habe ich mich entschieden, dann ist es wegen dem Geld gescheitert,von zuhause keine grosse Unterstützung, und dann diverse finanz und priv. Probl.. dann Abbruch. Da knabbere ich heute noch dran.

    • Hallo Ralph.

      Ich habe zu wenige Informationen, um dein Aussage zu kommentieren. Nach welchen Kriterien hast du dich damals für einen der beiden Berufe entschieden? Und was hat das mit Geld zu tun?

      Vielleicht hast du ja Lust, deine Erfahrung mir anderen zu teilen!

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