6. Oktober 2011 vk.admin

Motivation als Triebfeder unseres Lebens – Mit diesen Tipps bist du immer bis in die Haarspitzen motiviert!

Motivation
Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man sich sehnt, dann gibt es auch kein Motiv sich anzustrengen, und somit fehlt es uns an Motivation!

Wie lautet die Erfolgsregel gegen Lustlosigkeit, antrieblose Hände, Beine und Köpfe?

Genau: Motivation. Wer motiviert ist etwas anzupacken, wer einen unbändigen Antrieb spürt sofort loszulegen, der gewinnt!

Frage an dich:
Bist du immer bis über beide Ohren motiviert? Spürst du beim Gedanken an schwierige Aufgaben immer sofort ein loderndes Antriebsfeuer in dir? Wenn ja, Gratulation! Du gehörst wohl zu einem der prozentärmsten Teile unserer Menschheit! Denn ganz ehrlich, fast alle Menschen wissen zwar, dass es das Wort Motivation gibt, und dass es ganze vier Silben hat, doch die Fragen, was wirklich dahinter steckt und wie man hinter die Geheimnisse wirksamer Motivationsquellen kommt, bleiben ihnen meist bis an das Ende ihrer Tage unbeantwortet.

Denn was tun, wenn sich diese Motivation beim besten Willen nicht einstellen lässt? Was tun, wenn das letzte Motivationsfeuer vor Jahren abgebrannt und seit daher in Schutt und Asche liegt? Wie bekommen wir das vermeintliche Lösungsmittel aller Erfolglosigkeit zurück in unser Leben? Und kann mir überhaupt jemand bei meinen Motivationsproblemen behilflich sein?

Die gute Nachricht:
Es gibt sie, die erfolgreichen Hilfestellungen für Motivationsprobleme, und Antriebslosigkeiten!

Denn:
Jeder von uns, ob man es glaubt oder nicht, hat ein Feuerzeug in sich, das die stärksten Motivationsfeuer entfachen kann. Nur leider reicht es nicht dieses großartige Werkzeug nur einmal kurz schnappen zu lassen. Wir müssen am Rädchen drehen, bis der erste Funke zu einem brachialen Antriebsfeuer ausufert!

Die schlechte Nachricht:
Wir können andere zwar nach Feuer fragen, doch anzünden müssen wir uns schon selbst!!!

Samstag: 16:35 Uhr, Fußball-Radio-Live-Konferenz: Wir geben nun nach München zu unserem Kommentator:

„Es ist unglaublich, die Bayern kommen wie verwandelt aus den Katakomben. Nach der desolaten ersten Hälfte, in der sie in allen Belangen unterlegen waren, und froh sein müssen, dass es nur 1:0 für den wahrlich nicht überragenden Gegner stand, fackeln sie in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff ein wahres Chancenfeuerwerk ab. Da hat der Trainer seine Spieler in der Kabine wohl nach allen Regeln der Kunst rund gemacht. Bei dieser Gardinenpredigt sind wohl harte Worte gefallen. Da wurde bestimmt nicht nur mit der Absage des eigentlich fest eingeplanten morgigen Wiesenbesuchs gedroht. Doch das Donnerwetter hat seine Wirkung wahrlich nicht verfehlt, die Spieler sind topmotiviert und haben jetzt schon wieder die nächste Chance. Es geht blitzschnell über außen…..“

Gardinenpredigt? Donnerwetter? Rundmachen? Sind das die Begriffe für wirksame Motivation? Müssen wir erst angeschrien werden, um unsere Leistung abzurufen?

Ganz ehrlich: Der fiktive Moderator (der den Zuhörern in echt aber genau diese Phrasen um die Ohren haut) hat keinen blassen Schimmer von echter Motivation!

Denn soviel steht fest:
Mit Drohungen oder von Grund auf negativen Worten wird kein Mensch wirklich motiviert sein. Er beginnt jetzt noch viel mehr an sich und seinem Können zu zweifeln und überlegt sich im Spiel dann jeden Pass, jeden Schuss, jede Aktion zwei mal! Man will ja nicht wieder die nächste Gardinenpredigt abbekommen. Fußballprofis sind eben auch nur Menschen!

Nein, Motivation ist etwas ganz anderes:


Motivation ist ein Feuer, ein Feuer der Begeisterung!

  • Motivation ist ein brennendes Verlangen!
  • Motivation wird durch positive Gedanken und unseren Inneren Willen ausgelöst!
  • Motivation ist die treibende Kraft,  die uns erfolgreich macht!
  • Motivation ist das Motiv für Aktion!
  • Motivation ist die Energie, die alles in Bewegung bringt!
  • Motivation ist der Stachel im Hintern, der Ausdauer verleiht und Widrigkeiten zu überwinden hilft!

Der Trainer hat natürlich mit seinen Jungs geredet, er hat ihnen bestimmt auch gesagt, was falsch war und ist vielleicht auch lauter geworden, dabei  hat er  sie aber auch  ganz bestimmt daran erinnert, wie unglaublich bombastisch es wäre, dieses Spiel noch zu gewinnen! Doch der Trainer war in diesem Fall nur ein Auslöser, er hat die Spieler zwar heiß gemacht, ihnen Feuer gegeben. Angezündet haben sie sich jedoch selbst!

Wobei wir beim größten Missverständnis beim Thema Motivation wären:

Wer immer nur darauf wartet von anderen motiviert zu werden, ist auf dem Holzweg! Wirksame Motivation kann man von niemandem erwarten! Auch nicht von einem Mental- und Persönlichkeitstrainer.  Motivation findet man nur in sich selbst. Sicher fragst du dich, warum ich diesen Artikel dann überhaupt schreibe.

Ganz einfach:
Ich kann dir die nötige Inspiration liefern und Erfolgsstrategien  aufzeigen. Ich kann dir Feuer reichen! Danach greifen und es anzünden musst du selbst! Bevor wir anfangen an unseren Motivationstechniken zu feilen, werden wir zuerst einen Blick auf die andere, negative Seite!


Die größten Motivationskiller:

  • Der innere Schweinehund!
  • Komfortzonendenken: Selbstzufriedenheit und selbstgefällige Bequemlichkeit!
  • Unfaire, negative Kritik!
  • Unfaire Behandlung!
  • Negative Erfahrungen
  • Versagensängste!
  • Geringschätzigkeit!
  • Das Fehlen eines klaren Ziels!
  • Mangelnde Selbstachtung!
  • Negative Selbstgespräche!
  • Misserfolg!
  • Mobbing!
  • Vorgesetzte ohne natürliche Autorität!

Es gibt viele Feinde der Motivation und es ein kein leichter Kampf sie abzuschwächen und komplett durch Freunde zu ersetzen!

Um das zu schaffen müssen wir uns klar machen, an was es uns mangelt! Was hält uns in der Komfortzone? Warum fehlt uns Antrieb und Motivation, um tatsächlich ins Handeln zu kommen?


Es gibt im Leben genau zwei Antriebskräfte! Zwei Triebfedern, die uns immer wieder ankurbeln!

1. Freude!

Wie sang einst Markus in seinem größten Hit? „Ich will Spaß, ich will Spaß!“ Und damit hat er gar nicht so unrecht! Wir Menschen wollen bewusst oder unbewusst Spaß, Lust und Freude erleben. Um diese Ziele zu erreichen, kommen wir schließlich ins Handeln.

2. Schmerz!

Wir hassen es schmerzen zu haben. Sowohl körperliche als auch physische oder psychische! Also versuchen wir bewusst und unterbewusst unangenehme Gefühle (Schmerz, Leid, Druck, Angst) zu verhindern und kommen deshalb ins Handeln, um diese Gefühle zu vermeiden.

Motivation bedeutet also auch dieses Schmerz-Freude Prinzip zu kennen, zu verstehen und es dann zu benutzen um sich selbst zu motivieren.

  •  „Ich will Freude haben, deswegen handle ich jetzt!“
  • „Ich will keinen Schmerz ertragen, deswegen….!“

Die 3 erfolgreichsten Tipps, um sich selbst zu motivieren!

1. Ich bin begeistert:

Die meiste Energie gewinnt der Mensch nicht aus Nahrung, sondern aus Begeisterung!

Wenn wir uns von etwas begeistern lassen, wenn wir mit Hingabe und Leidenschaft an etwas heran gehen, dann haben wir auch Erfolg. Wenn wir zu etwas gezwungen werden, werden wir kläglich versagen. Das Wollen, der Hunger, das Feuer sind die unbedingten Vorraussetzungen!

Begeisterung ist …

  • … die Leidenschaft, die ungeahnte Kraft zum Handeln freisetzen kann!
  • … das Feuerzeug, das das Feuer im Kamin zum Leuchten bringt!
  • … der Glanz in den Augen!
  • … die Vorfreude und Lust auf eine Sache, die wir unbedingt erreichen wollen!

Begeisterung braucht ein klares, attraktives Ziel, für das sich jede Sekunde der Anstrengung lohnt!

Stelle dir deshalb dein Ziel realitätsnah vor. Denke an den Moment, in dem du es erreichst! Denke an vergangene Erfolge zurück. Welcher war dein schönster Erfolg? Was hast du dabei gefühlt? Willst du dieses Gefühl wieder haben?

Merke dir also:
Wer seinen Erfolgen Beachtung schenkt, der verstärkt seine Gefühle und seinen Willen – und das wiederum stärkt die Motivation!

So erzeugst du Begeisterung:

  • Setzte dir ein attraktives Ziel
  • Verknüpfe es mit guten Gefühlen
  • Entscheide dich mit vollem Einsatz
  • Tue das, was du gerade erledigt hast mit Spaß und Konzentration!

Daraus lernen wir: Wer das Gewöhnliche mit außergewöhnlichem Einsatz tut, ist erfolgreich!

2. Jetzt erst Recht!

Natürlich gibt es im Leben Niederlagen und natürlich sind diese demotivierend, doch kann gerade aus diesen Situation große Kraft geschöpft werden. Es ist erstaunlich wie viel Karrieren in genau so einem Moment begannen. „Jetzt erst recht!“ Jetzt beweiße ich es allen andere, allen die immer gesagt haben, das schaffst du nie! Jetzt ist es an der Zeit neue Wege zu gehen, noch härter zu trainieren und dem Ziel Stück für Stück näher zu kommen!

3. Meine Motivationsauslöser!

Jeder Mensch hat zwar eine andere Bedienungsoberfläche, doch jeder hat Knöpfe, mit denen man Ergeiz, Ansporn, Motivation und den Wunsch zu gewinnen auf Knopfdruck auslösen kann. Finde deinen persönlichen Motivationsauslöser! Ist er vielleicht in dieser Liste dabei?

Besonders motivierend wirkt:

  • Die Lust, selbst in Aktion zu sein!
  • Das Vorbild anderer!
  • Die Erinnerung an alte Erfolge!
  • Attraktive Perspektiven!
  • Die totale Erfüllung der Aufgabe!
  • Das Wohlgefühl während der Aufgabe!
  • Das Wettkampfprickeln!
  • Der Kick der Alleinverantwortung!
  • Der Teamspirit!
  • Die Anerkennung anderer!

Für kleine aber wirkungsvolle  Motivationsschübe kannst du übrigens folgende Tricks anwenden!

  • Denke daran was du heute besondern gut gemacht hast und was für dich besonders gut gelaufen ist und lobe dich dann dafür!
  • Worauf kannst du stolz sein?
  • Arbeite mit positiven Affirmationen, wie: „Ich mache meine Sache richtig gut!“ oder „Ich lasse mich von nichts abbringen!“
  • Belohne dich für erfolgreiche Zwischenschritte!
  • Lege deine Lieblingsmusik auf und lasse dich von ihr positiv aufladen!
  • Hüpfe zehn Mal auf der Stelle! So kommst du auf jeden Fall in Bewegung und aus der Lethargie! =)

Zum Schluss noch ein paar Sätze zu einer anderen Motivationshilfe:


Die externe Motivation:

Wir können natürlich auch äußere Einflüsse als Motivation benutzen, jedoch gibt es dabei meist einige Probleme:

1. Druck

Wir lassen uns von Vorgesetzten oder anderen Menschen unter Druck setzen, wir arbeiten härter und schneller und vielleicht auch für kurze Zeit besser. Doch dann? Die Peitsche erzeugt Stress, zerstört Kreativität und lässt auf Dauer meist nur mittelmäßige Leistungen zu. Doch das Schlimmste:  Um neue Reize zu setzen, muss der Druck dann beim nächsten Mal noch größer werden. Das kann nicht funktionieren. Außerdem geht irgendwann der Motivator und mit ihm auch die Motivation!

2. Belohnungen

Im Job werden Belohnungen (Prämien, Beförderungen) als universelles Dopingmittel verwendet. Natürlich steigert eine Belohnung kurzzeitig die Arbeitsmoral und nach der Belohnung auch die Zufriedenheit, doch sobald das Ziel erreicht ist, fällt das Leistungsniveau wieder genau so schnell ab, wie es gestiegen ist!  Belohnungen zerstören die Motivation, da sie unser natürliches Interesse, eine Sache um ihrer selbst willen zu tun untergraben. Wir engagieren uns nicht mehr deshalb, weil wir Spaß daran haben!

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesen Tipps einige Motivationsvorlagen liefern und auch den einen oder anderen Funken erzeugen. Jetzt ist es an dir! Benutze dein Feuerzeug! Entfache dein Feuer und leben begeistert und motiviert!

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