4. Februar 2016 vk.admin

Hilfe, ich werde gemobbt! – Die besten 5 Strategien bei Mobbing am Arbeitsplatz!

 

 

Mobbing am Arbeitsplatz:

Hilfe, ich werde gemobbt! – Die besten Strategien!
Fast jeder zehnte Deutsche wird im Laufe seines Berufslebens einmal Opfer von Mobbing am Arbeitsplatz. Viele schweigen aus falscher Scham und in der trügerischen Hoffnung, „es“ würde irgendwann von allein aufhören. Fast immer aber steigern sich Mobbinghandlungen mit der Zeit.

Wirst auch du von deinen Kollegen oder deinem Chef gemobbt? Je früher du diese Spirale durchbrichst, desto besser!

Wir stellen dir einige Strategien vor, wie du dich gegen Mobbing am Arbeitsplatz wehrst, …

  • weil solche Schikanen kein Kavaliersdelikt sind.
  • weil fiesen Mobber die Macht entzogen werden muss.
  • weil Mobbing am Arbeitsplatz schlicht und ergreifend armselig ist.

Wir zeigen Dir, was die Ursachen für Mobbing sein können, welche mentalen und emotionalen Voraussetzungen auf beiden Seiten dazu führen und in welchen Arbeitssituationen es am ehesten zu Mobbing am Arbeitsplatz kommt.

Doch was bedeutet Mobbing eigentlich?

Nicht jeder Konflikt ist gleich Mobbing. Seine Kollegen kann man zwar wechsleln, wenn man den Arbeitgeber wechselt, das ist jedoch nicht immer ganz so einfach. Und so ist es unvermeidlich, dass du am Arbeitsplatz nicht nur von sozialkompetenten Highperformern und Sunnyboys umgeben bist. Die Übergänge können fließend sein: Mancher kann über Salz im Kaffee noch lächeln. Ein unerwidertes „guten Morgen“ mit der stressigen Situation entschuldigen.

Wann fängt Mobbing am Arbeitsplatz also an?

  • Wenn du auf deine Nachfragen wiederholt „Hab jetzt keine Zeit für so was“ von einem weitgehend regungslos im Bürosessel fläzenden Kollegen hörst.
  • Wenn du schon bei kleinen Unachtsamkeiten so angeschnauzt wirst, als hättest du gerade das letzte Einhorn vergiftet.
  • Wenn im firmeninternen Newsletter statt Meetings plötzlich vermeintliche unschöne Spezifika deiner Person thematisiert werden.
  • Oder wenn im firmeninternen Newsletter plötzlich deine persönlichkeitsspezifischen Geruchsmerkmale thematisiert werden.

Eine einheitliche Mobbing Definition gibt es nicht – meistens wird so aber als ein systematisches und andauerndes Verhaltensmuster bezeichnet das darauf abzielt, einen anderen Menschen zu erniedrigen und in seiner Würde zu verletzen.

Das Opfer befindet sich dabei in einer untergeordneten, benachteiligten Position. Zum Beispiel, wenn du als Neuling in der Firma weder Kollegen noch Arbeitsabläufe kennst.
Mobbing kann sich passiv durch Ignorieren ausdrücken, über die Zuteilung sinnloser Tätigkeiten und soziale Isolation bis hin zu Angriffen auf die Privatsphäre, offenen Beleidigungen oder sogar Tätlichkeiten.

Was also tun bei Mobbing am Arbeitsplatz?


Mobbing am Arbeitsplatz Tipp 1:

Versuche zuerst zu begreifen, was überhaupt passiert. Das ist deshalb so wichtig, weil viele Mobbingopfer ihre Situation bald als gegeben und unabänderlich hinnehmen. Wer sich selbst für einen Versager hält, dessen Selbstwertgefühl und Leistungsfähigkeit sacken dann auch bald in den Keller.

Dagegen kann es dir helfen ein Mobbingtagebuch zu führen, indem du die Attacken und deine Reaktion darauf detailliert festhältst. So reflektierst du die Situation anstatt sie zu verdrängen. Frage dich: Was hat dem Mobber die Möglichkeit eröffnet, mich in dieser Situation dranzukriegen? Hat ihn meine Reaktion ermutigt oder entmutigt? Wie hätte ich besser und souveräner reagieren können?


Mobbing am Arbeitsplatz Tipp 2:

Der Mensch ist ein soziales Wesen – und manchmal eben auch ein asoziales Stinktier. Sich ganz alleine aus einer Mobbingsituation zu befreien ist oft sehr schwierig.

Sprich mit deinem Partner, Freunden und Familie über dein Problem, du wirst merken wie befreiend das ist. Bestehe auf ehrliche Meinungen statt auf Trost – denn Mitleid hilft dir nicht weiter. Erkenne dich durch die Augen der anderen. Höre aufmerksam zu, was andere über dich denken. Besonders die unangenehmen Wahrheiten können dir weiterhelfen. Deine Freundin sieht dich als harmlosen Teddy? Zeit, den Grizzly in dir zu wecken!

Es liegt in deiner Hand, was du bist – so sieht dich dann auch deine Umwelt. Und hast du schon mal von gemobbten Grizzlies gehört?


Mobbing am Arbeitsplatz Tipp 3:

Begreife das Ganze als Chance. Doch, du hast richtig gehört! Es gibt einen Grund, warum man sich gerade auf dich eingeschossen hat.
Vielleicht ist es ohnehin an der Zeit, deinen mental-emotionalen Zustand mal zu prüfen und  zu entrümpeln, was diese Situation erst hervorgerufen hat. Befreie dich von Ballast wie Zwängen, Schuldgefühlen, Ängsten und anderen Denkblockaden. Überlege dir, was für ein Leben du wirklich führen willst. Willst du Grashalm sein oder Rasenmäher, Sandsack oder Boxhandschuh? Huhn oder Adler? Vielleicht hängt es mit deinem bisherigen Selbstbild zusammen, dass ausgerechnet du zum Opfer wurdest?

Wenn du dir klar darüber geworden bist, welche deiner Eigenschaften dafür verantwortlich sind – ändere sie. Lerne aus deinen Fehlern und wachse so an ihnen. Klar, Veränderungen brauchen Zeit, aber wenn du dir deiner Sache sicher bist, kannst du so gut wie alles schaffen.

Vielleicht wirst du deinem Mobber am Ende sogar dankbar sein…? Ok, wir wollen nicht übertreiben…


Mobbing am Arbeitsplatz Tipp 4:

„Was würde Jesus tun?“, fragten sich die Hippies. „Was würde Bruce Willis tun?“, fragst du dich ab jetzt (aber bitte ohne Schusswaffen). Bestimmte Verhaltensweisen ermutigen aber potentielle Mobber. Weigere dich zur Zielgruppe des Mobbers zu gehören! Wer mit hängenden Schultern und geduckter Haltung über die Gänge schleicht, kaum hörbar antwortet und sich ständig entschuldigt wird eher zum Opfer. Mobber sind wie Hyänen: Sie greifen kleinere Gegner an.

Eine coole, selbstsichere Antwort nimmt jedem Stinker den Wind aus den Segeln. Wenn dir die nötige Spontanität fehlt, lege dir ein paar souveräne Sprüche zurecht. Entgegne auf eine dumme Anmache: „Wow, cooler Spruch. Ham Sie den beim Dschungelcamp aufgeschnappt?“

Was hast du bitte zu verlieren, wenn du deinen Peinigern die Meinung geigst?

Lass dich nicht in die Opferrolle drängen und stehe zu dir und deiner Persönlichkeit. Trage deinen beigen Lieblingspullunder mit Stolz. Kopf hoch, Brust raus, Volume on.

Wie das geht erfährst du hier: Mastertraining


Mobbing am Arbeitsplatz Tipp 5:

Besonders bei Mobbing vom Chef, dem sogenannten „Bossing“, ist die Hemmschwelle aktiv zu werden noch größer. Was tun bei Mobbing durch den Chef?

Handelt es sich um direkte Vorgesetzte, bitte sie zum persönlichen Gespräch und mach ihnen klar, dass du so ein Verhalten nicht länger hinnehmen wirst. Verweise auf bestehende Gesetze, dein Mobbingtagebuch ist dir im Falle einer Klage eine wertvolle Hilfe. Suche Verbündete. Hilft das nichts, wende dich an den gemeinsamen Vorgesetzten. Weglaufen ist zwar keine Lösung, aber letztlich solltest du dir auch überlegen, ob du mit solchen Kollegen und Vorgesetzten überhaupt arbeiten willst. Die Welt ist groß und die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt.

Sich gegen Mobbing zu wehren erfordert einiges an Überwindung. Aber auch wenn du Angst vor einem Jobverlust hast: Wie lange willst du denn so leben? Von alleine hört Mobbing am Arbeitsplatz nicht auf – steh auf und wehre dich!

Wenn du das nicht kannst, hier ist die Lösung: Mastertraining

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